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Flugzeugpassagiere wollen Bandbreite

Dazu kommen dann noch ein paar Hundert Passagiere, die ein oder mehrere Geräte mit dem Flugzeug-Internetzugang verbinden wollen und vermutlich höheren Bandbreitenbedarf haben. Sie wollen nicht nur kurze Mitteilungen per Messenger verschicken, sondern immer größer werdende E-Mails empfangen und Videostreaming nutzen. Die US-Fluggesellschaft Jetblue macht das schon heute und streamt Amazon-Videos sogar kostenlos.

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Der wichtigere Part ist aber laut dem Think Tank der ständige Zugriff auf die eigenen flugrelevanten Daten. Fluggäste bekommen Zugriff auf ihre Buchungen und Umleitungen, wählen Sitze aus und informieren sich vorab über das Ziel. Das ist bei einigen Fluggesellschaften heute teils Standard. Manche bietet sowohl im nationalen als auch internationalen Verkehr kostenlosen Zugriff auf die Firmenwebseite, um Buchungen anzuschauen und gegebenenfalls Umbuchungen bei Unregelmäßigkeiten durchzuführen.

Kabinenpersonal muss nicht mehr an die Strippe

Auch das Kabineninnere soll in Zukunft stärker vernetzt werden. Panasonic sieht Kabinenpersonal drahtlos über das Netzwerk kommunizieren, mitunter sogar mit einer Kamera an der Uniform. Bisher funktioniert das noch mit drahtgebundenen Onboard-Telefonen und das Personal muss zu den entsprechenden Telefonen laufen.

Die Möglichkeiten sind jedenfalls groß, so Panasonic. Vorstellbar sind beispielsweise zahlreiche Sensoren in den Flugzeugsitzen. Die könnten erkennen, ob dem Fluggast kalt oder warm ist und entsprechende Aktionen auslösen, etwa die Kabinentemperatur anpassen. Mit weiteren Sensoren, wie beispielsweise einer Smartwatch, ließe sich sogar eine Dehydration erkennen und das Kabinenpersonal würde automatisch mit Getränken vorbeikommen. Das setzt allerdings voraus, dass der Kunde seine Daten auch teilen möchte.

Und das geht so weit, dass in Zukunft die Buchungsdaten bis ins Inflight-Entertainment-System (IFE) geleitet werden. Der Anwender wird mit dem eigenen Namen angesprochen und bekommt ein stärker personalisiertes Erlebnis.

Trotz all der Vernetzung glaubt man bei der Future Travel Experience im Jahr 2025 daran, dass die Sicherheit nicht eingeschränkt wird. Wichtig ist, dass die einzelnen Bereiche nicht einfach mit einer Firewall getrennt werden, sondern physisch getrennt sind. Es soll gar nicht erst eine Verbindung möglich werden, um etwa vom Kabinen-WLAN auf die Sensordaten des Flugzeugs zugreifen zu können oder gar virtuell ins Cockpit zu gelangen.

Aus der Sicherheitsperspektive bedenklich ist allerdings eine Aussage des Apex-Chefs Joe Leader. Er glaubt, dass es sicherer ist, dass man über Schutzmechanismen lieber nicht zu viel spricht, um einen Angriff zu vermeiden. Dieser Weg hat sich in der Vergangenheit der IT jedoch häufig als falsch erwiesen.

 Future Travel Experience: 100 MBit/s wird zum Standard und Sitze kommunizieren
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M.P. 25. Okt 2016

In dem Flieger von Wizzair, den ich neulich mangels Alternative nutzen musste, gibt es...

x-beliebig 25. Okt 2016

mag sein, dass man Daten von Sensoren dafür nutzen kann Teile an Flugzeugen zu tauschen...

9Z3R06 25. Okt 2016

Soso, also neues Futter für die IoT-Botnetze. Die Attacken kommen dann 2025 wohl...


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