Abo
  • Services:

Future Bus: Mercedes-Benz lässt Stadtbus autonom mit 70 km/h fahren

Mercedes hat mit dem Future Bus einen Nahverkehrsbus vorgestellt, der in Amsterdam teilautomatisiert fährt und mit bis zu 70 km/h auf einer 20 Kilometer langen Strecke verkehrt. Seine Technik wird auch bei Lkws eingesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Future Bus für die Flughafenverbindung
Future Bus für die Flughafenverbindung (Bild: Mercedes-Benz)

Der teilautomatisiert fahrende Future Bus von Mercedes Benz verkehrt zwischen dem Flughafen Amsterdam Schiphol und der Stadt Haarlem. Die knapp 20 km lange Strecke ist kurvenreich, führt durch Tunnel und über Ampelkreuzungen. Auf der Strecke gibt es elf Stopps, die Fahrtzeit beträgt etwa 30 Minuten.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. OSRAM GmbH, Traunreut

Der Bus kann auf der Strecke bis zu 70 km/h schnell fahren und soll Fußgänger und Hindernisse auf der Fahrbahn erkennen. Die Technik des Busses basiert auf dem teilautomatisiert fahrenden Lkw Mercedes-Benz Actros mit Highway Pilot. Im Vergleich zu dem Lkw kann der Bus noch mehr: Er kann präzise an Haltestellen vorfahren und seine Türen passend öffnen und schließen. Mit Ampeln kann er selbst kommunizieren.

Sollte die Technik ausfallen, wird die Ampelstellung mit Kameras erkannt. Der Bus ist laut Hersteller mit einem knappen Dutzend Kameras ausgerüstet und nutzt Fern- und Nahbereichsradarsysteme mit bis zu 200 Meter Reichweite, um die Strecke abzutasten. Seine Position ermittelt er über GPS. Zwei Stereokameras mit einer Reichweite von bis zu 50 Metern ermöglichen dem Rechner räumliches Sehen sowie eine Hindernis- und Fußgängererkennung. Weitere Kameras nehmen den Boden auf und vergleichen ihn mit abgespeicherten Mustern.

  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Innenraum des Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Innenraum des Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
  • Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)
Future Bus (Bild: Mercedes-Benz)

Der Fahrer ist aus rechtlichen Gründen und für den Notfall immer noch am Platz. Selbst fahren muss er im Normalbetrieb nicht, kann aber jederzeit eingreifen.

Der zwölf Meter lange Bus soll außerdem vermitteln, wie sich Mercedes künftig den Innenraum der Fahrzeuge vorstellt. An den Wänden befinden sich Stühle, dazu kommen nach oben hin verästelte Haltestangen mit einer blattförmigen Beleuchtung. Der Bus ist mit mehreren Displays ausgerüstet. Ladeschalen für Smartphones ermöglichen das Aufladen der Akkus über Induktion.

Die Airportlinie 300 ist allerdings eine Schnellbusstrecke, die auf gesonderte Busspuren geführt und mit hoher Taktfrequenz betrieben wird. Mit dem herkömmlichen Stadtbusverkehr ist sie nicht vergleichbar. Noch handelt es sich beim Future Bus auch um einen Technologieträger und nicht um ein regulär eingesetztes Fahrzeug. Wann die Technik in Serie geht, und was sie kosten wird, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

errezz 20. Jul 2016

Ist dir schonmal aufgefallen, dass durch Pokemon Go schon mehr Leute gestorben sind, als...

Fotobar 20. Jul 2016

+1 Keine Ahnung, wer sich die paar Sitzplätze die enorm Platz verschwenden ausgedacht...

SaschaBoehnke 19. Jul 2016

Bremsweg aus Tempo 50 km/h: Zweiachser ca. 14-15 Meter, Dreiachser (Gelenkbus) ca. 13...

perseus 19. Jul 2016

einen Whirlpool setzen, dann passt die Laube. ;-)


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder, anstatt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Haiku Beta 1 angesehen: BeOS in modernem Gewand
Haiku Beta 1 angesehen
BeOS in modernem Gewand

Seit nunmehr über 17 Jahren arbeitet ein kleines Entwickler-Team am quelloffenen Betriebssystem Haiku, das vollständig kompatibel sein soll mit dem um die Jahrtausendwende eingestellten BeOS. Seit einigen Wochen liegt endlich eine erste Betaversion vor, die BeOS ein wenig in die Moderne verhilft.
Von Tim Schürmann


    Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
    Amazons Echo Show (2018) im Test
    Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

    Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

    1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
    2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

      •  /