Futro-Serie: Fujitsu steckt AMD-Chips in seine Thin Clients

Fujitsu hat neue Thin Clients vorgestellt, in denen AMDs Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit stecken. Die Modelle Futro S920, Futro S720 und Futro S520 basieren auf einem Kabini -SoC, AMD vermarketet diese als G-Serie für Embedded, intern als Steppe Eagle bezeichnet. Alle von Fujitsu angebotenen Systemkonfigurationen werden passiv gekühlt.
Die beiden Thin Clients Futro S920(öffnet im neuen Fenster) und Futro S720(öffnet im neuen Fenster) sind praktisch identisch, unterscheiden sich aber bei den angebotenen Prozessormodellen. Der S920 ist einzig mit dem GX-424CC verfügbar, einem Vierkerner. Optional verbaut Fujitsu eine moderne Profi-Grafikkarte vom Typ FirePro W2100(öffnet im neuen Fenster) oder eine alte V3900. Der S720 kann auch mit dem günstigeren GX-222GC ausgestattet werden, in dem stecken aber nur zwei Jaguar-Kerne und einzig eine integrierte Grafikeinheit.
Kleines Modell mit Dualcore
Als typische Leistungsaufnahme gibt Fujitsu für den S920 rund 12 bis 17 Watt, für den S720 zwischen 4 und 11 Watt an. Beide Thin Clients messen 250 x 195 x 52 mm und sind mit bis zu 32 GByte Flash-Speicher ausgerüstet. Monitore werden über VGA, DVI (jeweils 1.920 x 1.200 Pixel) oder Displayport (2.560 x 1.600 Pixel) angeschlossen, und Gigabit-Ethernet ist vorhanden.
Für besonders niedrige Gesamtbetriebskosten hat Fujitsu noch den S520(öffnet im neuen Fenster) im Angebot: Der Thin Client ist mit 174 x 170 x 43 mm deutlich kompakter als die beiden größeren Modelle. Die Hardware besteht aus einem GX-212ZC mit zwei Kernen und 1,2 statt 2,4 GHz Basistakt. Je nach Modell sind 4 oder 16 GByte Flash-Speicher verbaut. Die Leistungsaufnahme beträgt 6 bis 8 Watt.
Wie auf den beiden anderen Futro-Modellen ist Windows Embedded Standard 7 oder die Linux-Distribution Elux installiert.



