Abo
  • Services:

Futro S740: Fujitsu macht seinen Thin Client dünner

63 Prozent kleiner: Fujitsu schmälert das Gehäuse des neuen Futro-S740-Thin-Clients. Trotzdem passen ein Vierkernprozessor, 8 GByte RAM und jede Menge USB-Anschlüsse dort hinein - betrieben per Power over Ethernet. Ein Nachteil: das vorinstallierte Windows 10 Iot.

Artikel veröffentlicht am ,
Fujitsu verkleinert seinen Thin Client.
Fujitsu verkleinert seinen Thin Client. (Bild: Fujitsu)

Als einer der wenigen großen Hersteller baut Fujitsu noch immer Thin Clients mit eingeschränktem Betriebssystem und Serveranbindung. Das Unternehmen hat sogar noch einmal eine Neuauflage seines kleinen Rechners vorgestellt: den Futro S740. Im Vergleich zum Vorgängermodell S720/S ist das Gehäuse noch einmal um 63 Prozent geschrumpft. Das Ergebnis ist eine Arbeitsstation mit Abmessungen von 7,6 x 16,5 x 14,7 cm. Golem.de berichtete am Rande bereits Ende 2017 über das Gerät.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart-Feuerbach
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Im Gehäuse befindet sich ein Intel Celeron J4105 mit vier Kernen bei 1,5 GHz Taktrate. Bis zu 8 GByte RAM finden dort ebenfalls Platz sowie eine M.2-SSD mit minimal 8 GByte und maximal 128 GByte Speicher. Auf dem System ist das Betriebssystem Windows 10 Iot Enterprise vorinstalliert, welches auf einen Server angewiesen ist - wie für Thin Clients üblich. In einigen Konfigurationen könnte darauf aber auch ein vollwertiges Windows 10 laufen, so dass aus dem Thin Client ein normaler Desktoprechner wird.

  • Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)
  • Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)
  • Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)
  • Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)
  • Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)
Fujitsu Futro S740 (Bild: Fujitsu)

Viel USB und serielle Schnittstelle

An den Thin Client können zwei Bildschirme angeschlossen werden. Dazu befinden sich zwei Displayport-Buchsen an der Rückseite. Optional gibt es auch eine RS-232-Schnittstelle für das Anschließen von Maschinen oder älterer Peripherie. Das System kann mit Power over Ethernet über die Gigabit-Ethernet-Buchse betrieben werden. An der Rückseite befinden sich auch fünf USB-A-Anschlüsse, davon vier mit USB-2.0-Geschwindigkeit. Optional gibt es eine USB-Typ-C-Buchse. An der Front können weitere zwei USB-3.0-Anschlüsse genutzt werden.

Momentan gibt es den Futro S740 zwar im Onlineshop zu sehen, allerdings gibt Fujitsu die Preise noch in japanischen Yen an, was auf einen späteren Release in Europa schließen lässt. Fest steht, dass das System ab Ende Mai 2018 verkauft werden soll. Die kleinste Version kostet 59.600 JPY oder umgerechnet 450 Euro. Interessant ist, dass es den Thin Client in Deutschland schon seit Dezember 2017 geben soll. Im Onlineshop ist er aber auch hier nicht gelistet. Nachtrag vom 10. April 2018, 17:26 Uhr

Anscheinend kann der S740 hierzulande bereits bei einem Kontaktpartner von Fujitsu direkt vorbestellt werden. Allerdings werden die Geräte auch in Deutschland wohl erst ab Mai dann auch versandt. Das erklärt eine PR-Sprecherin.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  2. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)

gadthrawn 11. Apr 2018

Remotedesktop ist ein RemoteLogin für Windows, in Windows enthalten und unter...

Manto82 11. Apr 2018

Wenn ich mir mal Bild 2 anschaue, sieht das ein wenig nach VESA Verschraubung aus. Wäre...

Manto82 11. Apr 2018

Verstehe ich auch nicht. Bisher habe ich keine Windows 10 Thinclients im Einsatz, aber...


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

    •  /