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Fusionsreaktor Iter:
Das Eine-Million-Teile-Puzzle in der entscheidenden Phase

Die Gebäude sind weitgehend fertig, jetzt wird es richtig spannend am Iter: Der Bau des Reaktors, in dem künftig die Kernfusion getestet werden soll, beginnt in Kürze. 2025 soll der Reaktor erstmals in Betrieb gehen. Bis dahin ist noch viel zu tun.
/ Werner Pluta
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Fusionsreaktor Iter: First Plasma im Dezember 2025 (Bild: Iter)
Fusionsreaktor Iter: First Plasma im Dezember 2025 Bild: Iter

Elektroautos, autonomes Fahren, sauberer Strom: Viele neue Technologien sollen in den gerade angebrochenen 2020er Jahren ihren Durchbruch haben. Eine davon ist die Kernfusion. Sie soll die Nachfolge von Kernspaltung und Kohlestrom antreten. Eine große Versuchsanlage entsteht derzeit in Südfrankreich: der Iter(öffnet im neuen Fenster). Mit dem internationalen Großprojekt soll zum ersten Mal Kernfusion im industriellen Maßstab getestet werden.

Bei der Kernfusion werden die Wasserstoffisotope Deuterium (D) und Tritium (T) verschmolzen, wie im Innern eines Sterns. Damit die Kerne fusionieren und sich nicht abstoßen, wird in einer ringförmigen Kammer, dem Tokamak(öffnet im neuen Fenster), bei einer Temperatur von 150 Millionen Grad ein Plasma aus den Wasserstoffisotopen erzeugt. Kollidieren in dem Plasma Ionen, stoßen sie sich nicht gegenseitig ab, sondern verschmelzen.

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