Abo
  • IT-Karriere:

Funkverbindungen: US-Behörden wollen Boeing 757 gehackt haben

Nur mit Equipment, das die Sicherheitskontrolle passieren kann, wollen Mitarbeiter der US-Regierung eine Boeing 757 übernommen haben. Der Hack soll bereits vor mehr als einem Jahr stattgefunden haben und wurde über die Funkausrüstung vorgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine extra angeschaffte Boeing 757 wurde offenbar gehackt. (Symbolbild)
Eine extra angeschaffte Boeing 757 wurde offenbar gehackt. (Symbolbild) (Bild: Dylan Ashe/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 2.0)

Mitarbeiter des US-Department of Homeland Security wollen gemeinsam mit Vertretern aus der Industrie und der Forschung Systeme einer geparkten Boeing 757 gehackt haben. Dafür sei nur Equipment verwendet worden, das ohne Probleme durch eine Sicherheitskontrolle am Flughafen mitgenommen werden kann, heißt es. Der Hack wurde auf der Konferenz "2017 Cybersat Summit" in Tysons Corner im US-Bundesstaat Virginia vorgestellt, technische Details gibt es aber bislang kaum.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Hamburg
  2. Allgeier Experts Pro GmbH, Großraum Berlin

"Wir haben das Flugzeug am 19. September 2016 bekommen. Zwei Tage danach konnte ich erfolgreich aus der Ferne eine nichtkooperative Penetration der Systeme erreichen", sagte Robert Hickery, Manager für Flugsicherheit in der Cyber-Security-Einheit des DHS nach Angaben der Publikation Defense Daily.

"Niemand hat das Flugzeug berührt, es gab keinen Insider-Threat." Er habe nur Equipment genutzt, das die Sicherheitskontrolle problemlos passieren kann. Das Flugzeug sei über Funkfrequenzen übernommen worden. Basierend auf der normalen Funkkonfiguration der meisten Flugzeuge könne man sich "relativ schnell erschließen, wie wir es gemacht haben". Am wahrscheinlichsten ist, dass tatsächlich die Funksysteme der Boeing angezapft wurden und nicht etwa das eventuell an Bord vorhandene WLAN-Netzwerk. Dieses sollte eigentlich komplett vom Rest der Elektronik abgekoppelt sein.

Die Kosten für eine Umrüstung könnten Fluggesellschaften in den Bankrott treiben

Hickey sagt, er sei sich selbst noch nicht im Klaren, wie die Probleme gelöst werden könnten. Die Avionik-Systeme älterer Flugzeuge abzusichern, würde den Fluglinien enorme Kosten verursachen und könne einige sogar in den Bankrott treiben. Die Änderung einer Zeile Code würde schon 1 Million US-Dollar kosten. Moderne Flugzeuge wären auch mit Bedacht auf das Thema IT-Sicherheit entwickelt worden - doch der Markt werde derzeit noch zu 90 Prozent von älteren Flugzeugen dominiert.

Für den Hack wurde eigens eine Boeing 757 angeschafft und für mehrere Tage auf dem Flughafen von Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey geparkt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. For Honor für 11,50€, Anno 1404 Königsedition für 3,74€, Anno 2070 Königsedition...
  2. (aktuell u. a. Cryorig Gehäuselüfter ab 7,49€, Sandisk Ultra 400-GB-microSDXC für 59,90€)
  3. (u. a. Total war - Three Kingdoms für 35,99€, Command & Conquer - The Ultimate Collection für 4...

thecrew 16. Nov 2017

Das ist mir schon klar. Nur jetzt lege mir mal plausibel da.. wie ich per "Funk" in eine...

Dakkaron 16. Nov 2017

Ich nehme mal an, das Funkequipment, dass er meint, wird ein Software Defined Radio-Stick...

|=H 16. Nov 2017

Von einem Raser in einen Unfall verwickelt zu werden liegt genauso außerhalb deiner...

|=H 16. Nov 2017

Das sind doch nur die Sündenböcke ;) wobei .. dann hätte man Saudi Arabien platt machen...

DY 16. Nov 2017

nicht dass sich das als sog. Fake-News Bahn gebrochen hätte und nachher noch der ein oder...


Folgen Sie uns
       


Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert

Wir sind das Pedelec eine Woche lang zur Probe gefahren und waren besonders vom Motor angetan.

Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert Video aufrufen
Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  2. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt
  3. AMDGPU AMD veröffentlicht Linux-Treiber für Navi

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /