Rosepoint mit Atom-Kernen und einzelner Transceiver

Das ist nun geschafft, Rattner bezeichnete den unter dem Codenamen "Rosepoint" entwickelten Dual-Core-Atom mit WLAN-Modul als "Moores Law Radio". Gemäß der nach dem Intel-Mitbegründer Gordon Moore benannten Regel sollen sich auch die Funkeinheiten mit dem Rest immer weiter verkleinern lassen.

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Das, so sagte Rattner, sei bei anderen schon existierenden Lösungen nicht so. Die gibt es beispielsweise in Form von Qualcomms Snapdragon S4 mit Krait-Kernen schon, wo sogar 3G- und LTE-Funktionen integriert sein können. Ohne Namen von Konkurrenzprodukten zu nennen, meinte Intels CTO, andere Prozessoren mit integriertem Funk ließen sich nicht ohne weiteres verkleinern.

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  • So arbeiten bisherige nur wenig digitale Funkbausteine...
  • ... und so eine vollständig digitale  Lösung.
  • Die Bestandteile eines Funkmoduls
  • Darum ist es fast gratis: kaum Platz- und Energiebedarf (Folien: Intel, Fotos: Nico Ernst)
  • Das erste Funkmodul, das Moores Law gehorcht
  • Der einzelne Transceiver auf einer Testplattform
  • Das Konzept der Demo
  • Rechts und links die Richtantennen
  • Rattner brauchte zwei Hände, um das Signal zu unterbrechen.
  • Wafer mit Rosepoint-Chips
  • Die Bestandteile von Rosepoint
  • Die Testplattform für den einzelnen Transceiver
  • Die Empfangsstation
  • Richtantenne für stark genutzte Frequenzbänder
So arbeiten bisherige nur wenig digitale Funkbausteine...

Um zu einem vollständigen Funkmodul, dem Transceiver, zu kommen, hat sich Intel dessen vier Bestandteile in den vergangenen zehn Jahren Schritt für Schritt vorgenommen. So gibt es nun einen A/D-Wandler sowie einen digitalen Frequenzsynthesizer, Phasenmodulator und Leistungsverstärker. Diese bilden das WLAN-Modul, das in Rosepoint integriert ist. Den Chip hatte Intel bereits im Februar 2012 ausführlich vorgestellt. Andere Funkstandards beherrscht er noch nicht, was wohl daran liegen mag, dass Intel erst 2010 die Mobilfunksparte von Infineon gekauft hatte.

Noch ist Rosepoint ein Forschungschip, der so nicht auf den Markt kommen wird. Ob mit den 22-Nanometer-Atoms - Rosepoint besteht aus 32-Nanometer-Strukturen - auch die Serienproduktion von Intel-CPUs mit Funk aufgenommen wird, sagte Rattner nicht. Dafür zeigte er aber auch einen einzelnen Transceiver, der auf einer Prototypenplattform aufgebaut war. Mittels zweier Richtantennen wurde dabei ein Video auf einige Meter Distanz übertragen. Trotz Tausender WLAN-Geräte im Saal klappte das, und zwar besser, als Rattner gedacht hatte: Er brauchte nicht eine, sondern zwei Hände, um eine der Antennen zu verdecken, was zu einer Unterbrechung der Übertragung führte. Das sollte die Echtheit der Demo belegen.

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Der einzelne Transceiver zeigt, dass Intel nun auch sehr komplexe Bausteine entwickeln könnte, die mit nur einem sehr kleinen Chip alle Funkfunktionen zur Verfügung stellen. Das lässt sich gut mit vielen Geräten kombinieren, bei denen bisher eine Funkanbindung zu aufwendig war. Zudem könnte Intel dann diese Chips wieder einzeln verkaufen.

Und nachdem es auf diesem IDF noch keinen Wafer auf der Bühne zu sehen gab, hielt Justin Rattner zum Abschluss seiner Rede eine der Siliziumscheiben mit Rosepoint-Dies in die Kamera. Zu dem nicht anwesenden Ideengeber, der auch nicht mehr für Intel tätig ist, sagte er dann: "Wherever you are Pat, here it is: Radio not so free Intel!"

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 Funktechnik on Die: Wie das WLAN in den Atom kam
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Bady89 17. Sep 2012

Toll , es wünscht sich doch jeder das der Nachbar plötzlich ohne eigenes zutuen wei...

wire-less 16. Sep 2012

802.11ad im 60GHz Band ist da die Lösung. Wenn ich das direkt auf der CPU habe bekomme...

Casandro 16. Sep 2012

Es darf nicht sein, dass im Service Mode oder in der Firmware des Chipsatzes noch unfreie...

doctorseus 15. Sep 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Verträglichkeit http://25.media.tumblr...



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