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Wer funkt mit wem?

Angesichts der Vielfalt der Standards, die von unzähligen Herstellern verwendet werden, fällt es schwer, sich im eigenen Zuhause auf nur einen Standard festzulegen, wenn man sich das eigene Smart Home nach Funktion und Optik ausrüsten möchte. Außerdem kommt es immer wieder vor, dass ein bestimmter Sensor oder Aktor, den man nutzen möchte, im favorisierten Smart-Home-System nicht vorhanden ist. Hier kommen Übersetzer zwischen den verschiedenen Techniken ins Spiel.

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So wird beispielsweise auf Kooperationen gesetzt wie bei der Kommunikationsschnittstelle EEBUS, die unter anderem Systeme auf Basis von WLAN, KNX, EnOcean und Zigbee unterstützt. Vor allem den Bereich Energie soll der EEBUS vernetzen. Dazu wurde er international anerkannt standardisiert, ist offen einsehbar und wird bereits von zahlreichen Herstellern wie Viessmann und Danfoss unterstützt.

Mit Qivicon versucht unter anderem die Deutsche Telekom, eine Plattform für die Überbrückung von Vernetzungstechnologien zu etablieren und unterstützt derzeit DECT ULE, Hometic und Zigbee (PDF). Bosch will mit seiner IoT-Gateway-Software ganz ähnliches und geht noch etwas weiter. Die Software soll als Dreh- und Angelpunkt dienen für Geräte, Protokolle, Technologien und Cloud-Anbindungen. Sowohl Qivicon als auch die Bosch-Lösung nutzen dabei wiederum auch den EEBUS.

Einem anderen Ansatz folgen beispielsweise Conrad Connect und IFTTT. Beide setzen auf die Cloud und versprechen, smarte Geräte, Apps und Services herstellerübergreifend in einer Plattform zu vernetzen und über diese zu steuern und zu automatisieren. Lokal ohne Cloud kommen Ansätze aus wie ioBroker oder das auf das Apple-Smart-Home-System zugeschnittene Homebridge aus.

Es wird einfacher für Smart-Home-Nutzer

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Trotz der Vielfalt an Standards und Techniken: In Zukunft werden sich Smart-Home-Ausrüster weniger den Kopf zerbrechen müssen. Zwar gehen die verschiedenen Allianzen, die hinter den Standards stehen und diese weiterentwickeln, nur wenig aufeinander zu, doch dank diverser Hardware- und Software-Gateways finden die verschiedenen Geräte künftig hoffentlich trotzdem zueinander. Der Verbraucher wird es danken.

Final einen der vorgestellten Standards als den Smart-Home-Funk auszuwählen, ist nicht möglich. Vielmehr hängt von den eigenen Wünschen, Bedürfnisse und nicht zuletzt den örtlichen Gegebenheiten ab, welches System und in Folge welcher Standard (oder andersherum) zum Einsatz kommen.

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mainframe 18. Okt 2019

Naja. Da ich nicht via Internet ohne Tunnel darauf zugreifen will, ist es einfacher und...

HaMa1 16. Okt 2019

... Ja, die Erkennung für geöffnete Fenster läuft lokal ab dazu braucht es die Fritzbox...

Faraaday 15. Okt 2019

Es gibt eine Menge toller Sachen. Wirklich intermodal ist aber wohl nur wenn man sich...

mainframe 15. Okt 2019

Merci für die Info. :-)

trinkhorn 15. Okt 2019

Hardware aktualisieren macht bei festeingebauten Dingen im Haus wenig Spaß (Teuer...


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