Funknetz: BVG bietet offenes WLAN auf vielen U-Bahnhöfen
Nach einem erfolgreichen Test am Bahnhof Osloer Straße im vergangenen Jahr baut die BVG ihr offenes Wi-Fi auf vielen Bahnhöfen aus. Das gaben die Berliner Verkehrsbetriebe am 28. Juni 2016 bekannt (PDF)(öffnet im neuen Fenster) . Als Nächstes sollen die Stationen Mehringdamm, Möckernbrücke, Gleisdreieck (Ebene U2), Alt-Tempelhof, Hausvogteiplatz, Bülowstraße, Rosa-Luxemburg-Platz und Nollendorfplatz (Ebene U2) ausgeleuchtet werden.
Auf den Bahnsteigen soll das offene BVG-Wi-Fi bereits in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. "Die Access-Points befinden sich in der Regel in der Bahnsteigmitte. Ziel ist es, auf den größten und umsteigestärksten Bahnhöfen schrittweise freies WLAN anzubieten."
Weitere Bahnhöfe folgen in den kommenden Wochen und Monaten, darunter wichtige Umsteigebereiche wie Zoologischer Garten, Rathaus Spandau, Hermannplatz und Leopoldplatz, und touristische Stationen wie Wittenbergplatz, Kurfürstendamm oder Stadtmitte.
Senat gibt 190.000 Euro aus der City Tax
Die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, hatte im April 2016 im Bericht über Innovations-, Forschungs- und Technologieleistungen des Landes Berlin erklärt, dass stark frequentierte U-Bahnhöfe mit Wi-Fi ausgestattet würden. Die Wirtschaftsverwaltung habe dafür 190.000 Euro aus der City Tax auf Hotelübernachtungen bereitgestellt.
Die Kosten für die erste Ausbaustufe liegen jedoch bei rund 4,9 Millionen Euro. Die Nutzung des WLAN-Angebots erfolgt ohne vorherige Anmeldung. Auf dem mobilen Gerät muss nur BVG Wi-Fi ausgewählt und auf der Login-Seite müssen die Nutzungsbedingungen bestätigt werden. Nach mehr als siebentägiger Nutzungspause müssen die Nutzungsbedingungen erneut akzeptiert und das Gerät wieder für den Dienst registriert werden.
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