Abo
  • Services:

Funklöcher: Union will nationales Roaming durchsetzen

Um Funklöcher zu beseitigen, will die Unionsfraktion das Gesetz ändern und nationales Roaming verbindlich vorschreiben. Damit würde sich die Mobilfunkversorgung für alle erheblich verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,
Deutsche Telekom und 5G
Deutsche Telekom und 5G (Bild: Telekom)

Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will eine Gesetzesänderung, um nationales Roaming auf dem Lande durchzusetzen. Das gab der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende Ulrich Lange (CSU) bekannt. Lange sagte: "Wenn einer das Netz ausbaut und die anderen zwei Anbieter dann aus der Ausbauverpflichtung entlassen werden, ist eine solche Regelung das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben ist."

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Notwendig sei, dass in diesen Fällen die Kunden das Netz vor Ort mitnutzen könnten. "Hierfür werden wir die entsprechenden rechtlichen Grundlagen schaffen", erklärte Lange.

Im Bericht der Bundesnetzagentur an den Beirat stand dagegen im August 2018 noch: "Eine Verpflichtung zum Infrastruktur-Sharing oder zu National Roaming würde einen Eingriff in die Rechte der Mobilfunknetzbetreiber darstellen." Auf freiwilliger Basis befürwortet die Bundesnetzagentur dagegen nationales Roaming schon seit längerer Zeit.

Telekom ist offen für freiwilliges nationales Roaming

Die Deutsche Telekom hat das am besten ausgebaute Netz in Deutschland, auch was Glasfaser anbelangt. Der Konzern betreibt mit mehr als 500.000 km das größte Glasfasernetz in Europa, hat jedoch nur sehr wenige FTTH-Zugänge (Fiber To The Home) ausgebaut. Im Jahr 2017 verbaute die Telekom rund 40.000 km Glasfaser, im Jahr 2018 steigt diese Zahl auf 60.000 km. Daher erklärte ein Sprecher im Oktober 2018: "Alle unsere Mobilfunkmasten im ländlichen Bereich und entlang der Verkehrswege bieten wir unseren Wettbewerbern zur Mitnutzung an". Das wünsche man sich auch von den anderen Netzbetreibern. "Dies beschleunigt den Netzausbau und macht insbesondere den Ausbau im ländlichen Bereich einfacher und wirtschaftlicher", sagte er.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. 19€ für Prime-Mitglieder
  3. (u. a. HP 27xq WQHD-Monitor mit 144 Hz für 285€ + Versand - Bestpreis!)
  4. 288€

Mastercontrol 08. Nov 2018

Oh man das sage ich jetzt seit Jahren und endlich kommt ein Politiker mal drauf. Kann...

demon driver 07. Nov 2018

Ergänzend zu |=H: Die Aktenkoffer braucht es oft schon deswegen gar nicht, weil unter...

Faksimile 07. Nov 2018

Willkommen in EDLW

Paule 07. Nov 2018

Falls der Regulierer bzw. die Politik es will, dann könnten die bei der Versteigerung...

Schrödinger's... 07. Nov 2018

Guter Einwand. Die Entgelte müssten so hoch sein, dass es nicht im Interesse eines...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Fazit

Asus' Gaming-Smartphone ROG Phone zeichnet sich durch eine gute Hardware und vor allem reichlich Zubehör aus. Wie Golem.de im Test herausfinden konnte, sind aber nicht alle Zubehörteile wirklich sinnvoll.

Asus ROG Phone - Fazit Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

    •  /