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Funklöcher: Telekom will 700-MHz-Frequenz für LTE und 5G endlich nutzen

Die Telekom will endlich beginnen, die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für den terrestrischen Rundfunk DVB-T verwendet wurden, für 4G und künftig 5G zu nutzen. Dieser Ausbau hätte längst beginnen können, meinen Experten.

Artikel veröffentlicht am ,
DVB-T Antenne
DVB-T Antenne (Bild: Conrad)

Die Deutsche Telekom hat die Nutzung der 700-MHz-Frequenzen bei der Bundesnetzagentur beantragt. Das gab das Unternehmen am 5. Februar 2019 bekannt. Die Telekom hofft auf die Nutzung der Frequenzen bis Mitte dieses Jahres.

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"Mit diesen Frequenzen können wir einen entscheidenden Beitrag zur Erschließung weißer Flecken gerade auch im ländlichen Raum leisten. Gleichzeitig dienen sie auch dem 5G-Aufbau in der Fläche", sagte Telekom-Vorstand Dirk Wössner.

Aufgrund der hohen Reichweite eigneten sich die Frequenzen für den Aufbau eines LTE-Netzes in ländlichen Gebieten und legten damit die Grundlage für das künftige 5G-Netz dort. Im Juni 2015 endete die Versteigerung (PDF) von Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1.500 MHz sowie 1.800 MHz bei der Bundesnetzagentur. Der Bereich wird Anfang dieses Jahres von den Fernsehsendern komplett geräumt worden sein und war schon im Herbst/Winter 2018 in weiten Teilen des Landes verfügbar.

Laut Telekom bereite die fehlende Grenzkoordinierung derzeit noch Probleme. Teilweise wird in Nachbarländern Deutschlands weiterhin terrestrischer Rundfunk betrieben, der den Mobilfunk in Deutschland stören würde. Mit Polen habe die Regulierungsbehörde noch keinen für die Nutzung notwendigen Vertrag abgeschlossen.

Die Zuteilung durch die Bundesnetzagentur sei Voraussetzung dafür, dass mit der Planung von 700-MHz-Standorten und der Beantragung der lokalen Nutzungskoordinaten begonnen werden könne, erklärte das Unternehmen.

Vodafone-Sprecher Volker Petendorf räumte dagegen bereits im Oktober 2018 ein, dass es den Netzbetreibern aus regulatorisch-rechtlicher Sicht möglich sei, das 700-MHz-Spektrum in den Bundesländern zu nutzen, in denen die Frequenzen freigeräumt und zugewiesen seien. "Die Netzbetreiber müssen also nicht warten, bis auch das letzte Bundesland diese Frequenzen dem Mobilfunk zuführt", sagte Petendorf.

Von der Telefónica hieß es im Oktober 2018: "Die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für den terrestrischen Rundfunk DVB-T verwendet wurden, werden derzeit noch für den Mobilfunk geräumt. In Zukunft stehen dann auch diese Frequenzen für den potenziellen 4G- und 5G-Ausbau zur Verfügung." Zu beachten sei jedoch, dass alle Netzbetreiber jeweils nur über ein gepaartes Spektrum von 2x10 MHz verfügten, was die Möglichkeiten für erreichbare Maximalgeschwindigkeiten limitiere. Doch mit dem Frequenzbereich wäre die halbe LTE-Datenübertragungsrate mit 75 MBit/s als maximale Datenrate möglich. Der Bereich ließe sich mit wenig Aufwand in die Fläche ausrollen.

Ein Mobilfunkausrüster bietet hier bereits Technik an, die in einer Box 700 MHz und 800 MHz unterstützt und 4G und 5G beherrscht. Auch hier ging man bereits davon aus, dass die Frequenzen verfügbar seien.



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Pecker 06. Feb 2019

Das ist richtig, hängt aber auch damit zusammen, dass in hohen Frequenzbereichen mehr...

Pecker 06. Feb 2019

Ich war tatsächlich der Meinung, die gehörten bei der Netzwerksparte zusammen, wie einst...

DooMMasteR 06. Feb 2019

Das Oneplus 6T kann wohl quasi alle wichtigen Bänder nutzen: B1/B2/B3...


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