Funklochamt: Erstes Förderprojekt der MIG in Scheuers Wahlkreis

Das Funklochamt MIG hat endlich ein Förderprojekt gefunden. Es ist ein besonderer Ort für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

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Scheuer freut sich: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
Scheuer freut sich: Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (Bild: Bundesverkehrsministerium/Daniel Biskup)

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) hat ihr erstes Förderprojekt festgelegt. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am 6. Dezember 2021 bekannt gab, handelt es sich um Wegscheid, Wahlkreis 229 in Passau. In dem Wahlkreis werde Scheuer seit dem Jahr 2005 direkt in den Bundestag gewählt, berichtete ein Stern-Journalist bei Twitter. Seit dem Jahr 1949 gewinnen dort Direktkandidaten der CSU.

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Häufig wurde kritisiert, dass die MIG in fast einem Jahr Tätigkeit noch kein Förderprojekt benannt habe. Seit Mai führe die MIG zur Vorbereitung von Förderverfahren Markterkundungsverfahren durch, erklärte nun das Ministerium. "Sie hat bundesweit bislang insgesamt 111 Markterkundungsverfahren abgeschlossen, davon 21 in Bayern. Das Gebiet rund um Wegscheid ist förderfähig und hat ein besonders hohes Versorgungspotenzial. Die MIG hat festgestellt, dass dort aktuell mehr als 17 km² und 200 Haushalte unterversorgt sind", wurde erklärt. Nächster größerer Schritt sei der Förderaufruf, bei dem sich vor allem die Tower Companies um den Standort bewerben können. Dieser werde in Kürze durch die MIG veröffentlicht.

Der scheidende Minister sagte: "Deutschlandpremiere bei Mobilfunkförderung! In Wegscheid wurde heute ein erster Standort für unser Förderprogramm festgelegt. Mit insgesamt 1,1 Milliarden Euro Bundesinvestition bringen wir flächendeckenden Mobilfunk nach ganz Deutschland wie hier nach Wegscheid."

Die MIG soll weiße Flecken in Deutschland ausfindig machen, die gar nicht mit Mobilfunk oder nur mit 2G versorgt sind und wo zudem keine Ausbauverpflichtungen bestehen. Anschließend soll sie geeignete Standorte für Mobilfunkmasten suchen und vorschlagen, die Verfügbarkeit von Liegenschaften klären und Kontakt mit Genehmigungsbehörden aufnehmen, um Hindernisse zu beseitigen. Danach soll ein Netzbetreiber ermittelt werden, der bereit ist, einen Mast eigenwirtschaftlich mit aktiver Technik auszustatten.

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Deutschlandweit seien nach aktuellen Berechnungen bis zu 5.000 Standorte notwendig, um die weißen Flecken im 4G-Mobilfunknetz zu schließen.

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