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Funkfrequenzen: Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

Alibaba und die deutschen Behörden wollen den Verkauf von Elektronik nach Deutschland, die unzulässige Funkfrequenzen nutzt, verhindern. Ob das praktisch funktioniert, wird sich zeigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Alibaba-Gründer Jack Ma
Alibaba-Gründer Jack Ma (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Die Bundesnetzagentur hat mit Alibaba einen konkreten Austausch vereinbart, um in Deutschland und Europa nicht zugelassene Produkte künftig von der Verkaufsplattform entfernen zu lassen. Das gab die Behörde am 26. Mai 2017 bekannt. Es geht meist um in der EU unzulässige Funkfrequenzen bei Babyphones, Funkmikrofonen und Funkkopfhörern, die häufig Bereiche nutzen, die in Deutschland und Europa dem Polizeifunk und dem Flugfunk vorbehalten sind.

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Zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium wurde dazu zudem eine vertiefte Kooperation für die Marktüberwachung von Verbraucherprodukten in China mit dem zuständigen Ministerium AQSIQ sowie den regionalen Behörden Zhejiang CIQ und Hangzhou CIQ besprochen. Ziel der Kooperation sei es, Verbraucher in Deutschland und Europa künftig besser schützen zu können. Insbesondere im grenzüberschreitenden Onlinehandel stoße die Marktüberwachung immer wieder auf nicht konforme Produkte.

Austausch wird ausgebaut

Zudem wurde ein Informationsblatt für chinesische Hersteller erstellt, in dem Voraussetzungen für in der Europäischen Union konforme Produkte erklärt werden. Für den Herbst ist ein Gegenbesuch der chinesischen Behörde bei der Bundesnetzagentur geplant, um den begonnenen Austausch fortzuführen.

Alibaba verhandelte im Januar mit der Regierung in Bulgarien, um ein Versandcenter in dem europäischen Land zu errichten. Vertreter der Alibaba Group, GS-Solar und der Goldpoly Group haben den bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Metodiew Borissow getroffen, um Investitionsmöglichkeiten zu besprechen.

Alibaba.com ist die größte Onlinehandelsplattform der Welt. Der Großhandelsshop bringt Produzenten, vornehmlich aus China, Indien und Pakistan, mit Händlern aus der ganzen Welt zusammen. Taobao ist der reine Onlinemarkt des Konzerns, der nach ähnlichen Prinzipien wie Ebay funktioniert. So können Händler und Privatpersonen Waren zu Festpreisen oder als Auktion anbieten. Tmall ist eine B2C-Webseite, die einen erweiterten Käuferschutz und strengere Kontrollen für Verkäufer bietet. Fast alle großen Markenhersteller verkaufen inzwischen ihre Waren direkt über Tmall. Anders als bei Taobao verdient Alibaba hier direkt an den Verkäufen mit.

Alipay ist ein Transaktionsdienst, der, ähnlich wie Paypal, als Treuhandservice agiert. Der Zahlungsabwickler ist stark mit Taobao verwoben - für jeden Taobao-Kunden ist die Eröffnung eines Alipay-Kontos mit wenigen Klicks erledigt. Es lassen sich inzwischen mancherorts auch Gas-, Wasser- und Stromrechnungen per Alipay bezahlen. Die mobile Alipay-App kann auch Strafzettel begleichen.

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Cok3.Zer0 28. Mai 2017

Ah, im Vergleich zu vor einem Jahr sind jetzt bei den Schuhen keine offensichtlichen...


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