Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Full Self Driving:
Teslas bester Chip der Welt braucht noch Software

Über drei Jahre in der Entwicklung und mittlerweile Teil aller neuen Model 3, Model S und Model X: Der FSD-Chip von Tesla soll vollautonomes Fahren ermöglichen, denn die Hardware ist gegeben. Der Software-Stack brauche aber noch etwas Zeit, sagte Elon Musk bei der Vorstellung.
/ Marc Sauter
38 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die-Shot eines FSD-Chips (Bild: Tesla)
Die-Shot eines FSD-Chips Bild: Tesla

Man kennt sich: Zwar ist CPU-Architekt Jim Keller nicht mehr bei Tesla, sondern bei Intel. Mit Pete Bannon stellte Tesla-Chef Elon Musk aber im Frühling 2016 einen neuen VP of Silicon Engineering ein, der mit seinem Team den ersten eigenen Chip für Tesla entwickelte. Bannon war einst Intel- Fellow(öffnet im neuen Fenster) , hatte also den höchsten erreichbaren Titel, zudem arbeitete er bei PA Semi und nach dessen Übernahme durch Apple zusammen mit Keller an den A5- bis A9-Designs für iPhones.

Rund anderthalb Jahre nach dem Start erfolgte im August 2018 das Tape-out des Tesla FSD (Full Self Driving) genannten Chips, im Dezember kam das lauffähige Silizium von Samsung zurück. Es resultierte in einer optimierten B0-Revision, bevor im Juli 2018 die Serienproduktion startete. Ab Dezember 2018 wurden erste Tests des Software-Stacks in der realen Welt durchgeführt, seit März 2019 werden alle Model S und Model X und seit April 2019 alle Model 3 mit dem FSD-Chip anstelle von Nvidia-Hardware ausgerüstet. Das sei günstiger und effizienter, sagte Elon Musk.

Golem Plus Artikel