Fulfillment: Amazon erhöht die Gebühren für externe Händler

Eine Feiertagsgebühr trifft Millionen Drittanbieter bei Amazon. Die Preiserhöhung bezieht sich aber bisher nur auf die USA und Kanada.

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Arbeiterin in einem Amazon-Versandzentrum im Mai 2018 in Aurora, Colorado
Arbeiterin in einem Amazon-Versandzentrum im Mai 2018 in Aurora, Colorado (Bild: Rick T. Wilking/Getty Images)

Amazon wird die Gebühr für die Abwicklung für Drittanbieter erhöhen. Wer Fulfillment by Amazon nutzt, muss in den USA und Kanada 35 Cent pro verkauftem Artikel zahlen. Das berichtet der Wirtschaftssender CNBC unter Berufung auf eine E-Mail von Amazon an Marketplace-Händler. Wie Golem.de aus Unternehmenskreisen erfahren hat, bezieht sich die Preiserhöhung nur auf die USA und Kanada.

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Die Gebühr wird vom 15. Oktober bis zum 14. Januar 2023 erhoben. Es ist das erste Mal, dass Amazon die Verkäufergebühren für die Weihnachtsfeiertage erhöht. Die Feiertagsgebühr kommt zu den bestehenden Gebühren hinzu, die Verkäufer für die Nutzung von Versand durch Amazon-Diensten bezahlen. Die Kosten variieren je nach Größe, Kategorie und Gewicht eines Artikels.

Amazon erklärte, dass man zum ersten Mal einen zusätzlichen Feiertagszuschlag einführe, da "die Ausgaben neue Höhen erreichen". "Unsere Verkaufspartner sind unglaublich wichtig für uns, und wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen", erklärte Amazon in der E-Mail.

Amazon Marketplace ist für Amazon lebenswichtig

Mit Amazon Marketplace für Drittanbieter erwirtschaftet der weltgrößte Onlinehändler über die Hälfte seines Umsatzes im Bereich E-Commerce. Der Gesamtumsatz stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 7 Prozent auf 121,2 Milliarden US-Dollar.

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Der Umsatz aus Diensten für Drittanbietern, zu denen Provisionen, Fulfillment, Versandgebühren und anderes gehören, stiegen im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 27,4 Milliarden US-Dollar. Die gesamten E-Commerce-Einnahmen von Amazon gingen im gleichen Zeitraum um 4 Prozent zurück. "Ab einem bestimmten Punkt kann man nicht mehr selbst all diese Kosten auffangen und wirtschaftlich arbeiten", sagte Konzernchef Andy Jassy im April in einem Interview mit CNBC.

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