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Unten in der Mitte der Palm-Secure-Scanner, er muss nicht berührt werden.
Unten in der Mitte der Palm-Secure-Scanner, er muss nicht berührt werden. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Fujitsu U904: Login am Ultrabook durch Handaufschweben

Unten in der Mitte der Palm-Secure-Scanner, er muss nicht berührt werden.
Unten in der Mitte der Palm-Secure-Scanner, er muss nicht berührt werden. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Noch vor dem Beginn der Messe hat Fujitsu sein Notebook U904 gezeigt. Bemerkenswert ist nicht nur das matte Display mit 3.200 x 1.800 Pixeln, sondern vor allem der Venenscanner. Er arbeitet berührungslos und soll viel sicherer als Fingerabdruckleser sein.

Mit dem Ultrabook U904 liefert Fujitsu nach eigenen Angaben ab sofort sein erstes Notebook mit der Venenscannertechnik Palm Secure aus. Sie wird bisher vor allem bei stationären Installationen, etwa in österreichischen Apotheken und Geldautomaten in Brasilien, eingesetzt, das U904 ist das erste mobile Gerät damit.

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Wie bei anderen Verfahren der Biometrie muss der autorisierte Nutzer von dem Gerät zuerst ein Körpermerkmal erfassen lassen. Im Falle von Palm Secure ist es das Venenmuster der Handfläche. Dieses ist von Geburt an bei jedem Menschen einzigartig und verändert sich nur in seiner Gesamtgröße und der Dicke der Venen.

Auch die Lebenderkennung ist bei der Technik einfacher als bei anderen Verfahren. Die Scanner, die ein Bild der Hand mit Licht im Infrarotbereich aufnehmen, werten nur die Venen mit ihrem dunkleren Blut aus. Bei einer abgetrennten Hand fehlt der Zufluss durch die Arterien mit hellem sauerstoffreichen Blut, und alle Gefäße sehen dunkel aus. Das ergibt ein ganz anderes Bild als der Scan einer lebenden Hand.

  • Das U904 von Fujitsu (Bilder: Fujitsu)
  • Das U904 von Fujitsu (Bilder: Fujitsu)
  • Das U904 von Fujitsu (Bilder: Fujitsu)
  • Das U904 von Fujitsu (Bilder: Fujitsu)
Das U904 von Fujitsu (Bilder: Fujitsu)

Bei Vorführungen auf der Cebit mit mehreren Testpersonen zeigte sich, dass das System etwas mehr Übung als etwa ein Fingerabdruckscanner braucht. Die Hand muss ruhig in einem bestimmten Abstand über den Sensor gehalten werden. Hat man sich an den Bewegungsablauf gewöhnt, erkennt das Notebook die Hand des autorisierten Benutzers in rund zwei Sekunden. Das ist nicht so flott, wie etwa einen Finger über eine Scannerzeile zu ziehen, soll aber viel sicherer sein.

Laut Fujitsu hat das System eine Ablehnungsrate einer autorisierten Hand von nur 0,01 Prozent und Fehlerkennungen eines nicht autorisierten Benutzers im Bereich von einem Hundertstel Promille oder: Bei einem von 1,5 Millionen Scans soll die Hand eines nicht erlaubten Nutzers als autorisiert erkannt werden. Damit, so das Unternehmen, sei Palm Secure zehnmal sicherer als ein Scan der Netzhaut, 100-mal sicherer als ein Fingerabdruckleser und 1.000-mal sicherer als Gesichtserkennung. Die Handscans werden nur auf dem lokalen Gerät verschlüsselt gespeichert.

Gut abgesichert werden sollte ein U904 nicht nur wegen der Nutzerdaten, sondern auch wegen seines Preises: Es ist in verschiedenen Konfigurationen ab rund 1.400 Euro erhältlich. Dafür gibt es aber mit einer Gehäusestärke von nur 15,5 Millimetern ein sehr dünnes 14-Zoll-Ultrabook, das auch nur 1,39 Kilogramm wiegt. Das Display zeigt 3.200 x 1.800 Pixel und ist glänzend als Touchscreen oder matt ohne Touchfunktion zu haben.

Da das Gerät für den Einsatz im Unternehmen ausgelegt ist, gibt es auch einen Portreplikator als Zubehör, ebenso wie optional ein im Notebook eingebautes LTE-Modul. Das U904 wird laut Fujitsu ab sofort an Händler ausgeliefert. Es ist auch mit einem Fingerabdruckscanner erhältlich und dann 50 Euro günstiger.


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__destruct() 28. Dez 2014

Die Windows-Passwort-Abfrage lässt sich aber auf mehrere Arten mit Linux austricksen...

ichbinhierzumfl... 12. Mär 2014

mit dieser auflösung + touch ist zur zeit nur glare möglich, mehr nicht



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