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Fujitsu Lifebook U937 im Test: 976 Gramm reichen für das fast perfekte Notebook

Leicht, schick und sehr flexibel: Fujitsus Lifebook U937 überrascht durch seine vielen Anschlüsse, die gute Verarbeitungsqualität und die potente Hardware. Trotzdem wiegt das Gerät weniger als ein Kilogramm. Das perfekte Business-Notebook haben wir aber noch nicht gefunden.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Lifebook U937 bringt nur 976 Gramm auf die Waage.
Das Lifebook U937 bringt nur 976 Gramm auf die Waage. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Made in Japan: Auf der Unternehmensmesse Fujitsu World standen reihenweise Business-Notebooks zum Anschauen und Anfassen. Darunter befand sich auch das Lifebook U937, das sämtliche Ansprüche an diese Geräteklasse erfüllen soll. Und diese sind ziemlich hoch. Ein Business-Notebook sollte leicht, gut verarbeitet und flexibel zugleich sein. Viele Anschlüsse sind gerade für Arbeitsgeräte wie dieses ein wichtiges Kriterium. Leider ist das heutzutage keine Selbstverständlichkeit, wie zum Beispiel Microsofts Surface Laptop und andere Ultrabooks wenig eindrucksvoll beweisen.

Inhalt:
  1. Fujitsu Lifebook U937 im Test: 976 Gramm reichen für das fast perfekte Notebook
  2. Komponenten austauschen? Kein Problem.
  3. Durchschnittliche Eingabegeräte, innovative Anmeldemethode
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Auf den ersten Blick hat Fujitsu nicht zu viel versprochen. Das Lifebook U937 sieht nicht nur in der Vitrine auf der Messe edel aus, wir können auch jede Menge Anschlüsse an der Seite ausmachen. Wir haben uns dabei direkt gefragt, was dieser schwarze Kasten an der Handballenauflage ist, an dem "Palm Secure" steht?

Nach dem Event wurden wir von Fujitsu initiativ angesprochen, ob wir nicht eines ihrer Notebooks testen möchten. Auf der Suche nach einem wirklich großartigen Business-Notebook haben wir direkt ein Testexemplar des Lifebook U937 mit Palm Secure bestellt. Sollte sich das Gerät tatsächlich als so gut wie erhofft darstellen? Voller Ungeduld warteten wir auf das Paket. Zwei Tage später dann die Erleichterung: Unser Testgerät ist da! Im Verlauf unseres Tests kann das kleine Notebook fast alle Redakteure in den meisten Punkten überzeugen. Ohne Makel ist aber auch dieses Gerät nicht.

  • An der linken Seite sind USB-C, Smartcard, HDMI und USB-A angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ein weiterer USB-A-Anschluss, Ethernet, SD-Kartenleser und SIM-Slot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Webcam können wir uns mit Windows Hello anmelden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Handvenenscanner ist ein besonderes Merkmal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist in Ordnung, aber nicht beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist etwas klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Display ausgeblasen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich zu etwa 170 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Gehäuses ist rau texturiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist sehr verwindungssteif. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt nur knapp 980 Gramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist nur durchschnittlich hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind einfach erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind einfach erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftung ist unter Last kaum hörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Displayrahmen löst sich sehr einfach ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Prozessor taktet nie höher als 1,7 GHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Systemtemperatur bleibt immer unter 55 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCmark8-Benchmark bei 15ß cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCmark8-Benchmark bei 200 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark-Benchmark bei 150 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark-Benchmark bei 200 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Display ist nur durchschnittlich hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Beim Auspacken wurde uns erst einmal bewusst, wie leicht sich 976 Gramm Gewicht wirklich anfühlen. Zuerst erinnerte es uns an eine Art Spielzeug. Das Fujitsu-Notebook ist aber alles andere als das, denn das leichte Gehäuse wurde von Fujitsu mit dem Maximum an Hardware gefüllt, das für dieses Produkt auswählbar ist. Dementsprechend imposant lesen sich die Spezifikationen: Einen Intel-Core-i7-Prozessor, eine 512 GByte große SSD und satte 20 GByte DDR4-Arbeitsspeicher sehen wir nicht alle Tage in einem Ultrabook. Sogar ein LTE-Modul findet im Gehäuse Platz. Allerdings ist diese leistungsstarke Maschine mit 2.500 Euro nicht ganz preiswert. Der Spruch "Qualität hat ihren Preis" ist in diesem Fall zutreffend.

Schlichtes Understatement im Design, sehr gute Verarbeitungsqualität

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Das 309 x 214 x 15,5 mm große Gehäuse an sich fühlt sich sehr eigenwillig an - im positiven Sinne. Der Deckel und die Unterseite sind grobkörnig texturiert und hinterlassen beim Anfassen des Notebooks einen einzigartigen und hochwertigen Eindruck. Ähnlich wie der chinesische Konkurrent Lenovo mit seinen Thinkpad-Notebooks, ist das Gehäuse in subtilem und unauffäligem Dunkelgrau gehalten. Jedoch nicht einmal das Logo in Form eines stilisierten Unendlichkeitszeichens sticht besonders hervor, wie es bei der Konkurrenz der Fall ist. Diese Form von Understatement gefällt uns sehr gut.

Fujitsu verwendet für den Bau seines Lifebooks größtenteils Magnesium. Dieses Material fühlt sich wie eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium an. Die Scharniere sind sehr verwindungssteif und ermöglichen einen Klappwinkel des Deckels von etwa 170 Grad. Wenn wir auf den Test des Surface Laptops zurückblicken, dann waren die Scharniere dort ein Kritikpunkt, da sie wackelig sind und dadurch die Fingerbedienung erschweren. Das ist hier nicht der Fall: Auf dem Touchscreen des Lifebook U937 können wir angenehm tippen, ohne den Bildschirm zu verstellen.

  • An der linken Seite sind USB-C, Smartcard, HDMI und USB-A angebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der rechten Seite ein weiterer USB-A-Anschluss, Ethernet, SD-Kartenleser und SIM-Slot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit der Webcam können wir uns mit Windows Hello anmelden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Handvenenscanner ist ein besonderes Merkmal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist in Ordnung, aber nicht beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist etwas klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Display ausgeblasen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich zu etwa 170 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Notebook ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Gehäuses ist rau texturiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist sehr verwindungssteif. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt nur knapp 980 Gramm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist nur durchschnittlich hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind einfach erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Komponenten sind einfach erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lüftung ist unter Last kaum hörbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Displayrahmen löst sich sehr einfach ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Prozessor taktet nie höher als 1,7 GHz. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Systemtemperatur bleibt immer unter 55 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist sehr schnell. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCmark8-Benchmark bei 15ß cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • PCmark8-Benchmark bei 200 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark-Benchmark bei 150 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark-Benchmark bei 200 cd/m2 Helligkeit (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Displayrahmen löst sich sehr einfach ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Displayrahmen ist aus Kunststoff gefertigt. Hier sehen wir auch den einzigen kosmetischen Makel des ansonsten sehr gut verarbeiteten Notebooks. Der Displayrahmen löst sich leicht von der Deckelschale des Notebooks, was besonders beim Biegen des Bildschirms auffällt. Wir können den Rahmen mit nur einem Finger aus der Verankerung lösen und die dahinter liegenden Antennenkabel sehen.

Allerdings kann das auch ein Vorteil sein. Wir merken dem Lifebook seine fast schon modulare und einfach gehaltene Bauweise bereits hier an und vermuten, dass es sich dadurch sehr leicht reparieren und warten lässt. Das stellen wir auch fest, wenn wir das Gerät öffnen.

Komponenten austauschen? Kein Problem. 
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Bautz 24. Aug 2017

Dell XPS haben das. Festplatte kann man auf jeden Fall tauschen, ob der RAM tauschbar ist...

486dx4-160 20. Aug 2017

Sollte gut funktionieren. Die Abwertung auf ein geschätztes "gut" liegt in der Erfahrung...

Anonymer Nutzer 18. Aug 2017

Ich kann keine Tasten erfühlen. Und viel Spaß zwischen UK English, US English und...

EQuatschBob 18. Aug 2017

Hat jemand hier Erfahrung damit? (Im Zweifelsfall nehme ich lieber ein Notebook mit...

My1 18. Aug 2017

true. das mit der anordnung der tasten is schon manchmal dämlich, was ich aber RICHTIG...


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