Abo
  • IT-Karriere:

IT: Fujitsu vor neuen Massenentlassungen in Europa

Fujitsu schließt laut einem Bericht in einer Reihe von Ländern seine Vertriebsniederlassungen komplett. Nur wo ein relativ hoher Umsatzanteil über Dienstleistungen erwirtschaftet wird, bleiben die Landestöchter bestehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Rechenzentrumstechnik von Fujitsu
Rechenzentrumstechnik von Fujitsu (Bild: Fujitsu)

Fujitsu baut seine Belegschaft in einer Reihe von Regionen komplett ab, darunter der größte Teil Osteuropas und einige Länder des Mittleren Ostens und Afrikas. Wie das Onlinemagazin The Register unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, bedeutet dies den Verlust von 1.100 Arbeitsplätzen. Die Liste umfasst Algerien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Ägypten, Griechenland, Ungarn, Indien, Israel, Italien, Kasachstan, Marokko, Katar, Saudi-Arabien, Serbien, die Slowakei, Südafrika, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Usbekistan.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Heilbronn, Heilbronn
  2. Hays AG, Stuttgart

Diese Niederlassungen verkauften weitgehend Fujitsu-Hardware, ein Geschäft mit niedrigen Gewinnmargen. Dieser Schritt sei das Ergebnis einer "umfassenden Überprüfung" der EMEA-Region, was für Europa, Mittlerer Osten und Afrika steht. Fujitsu werde das Management in 16 Ländern in Europa beibehalten, die einen relativ hohen Umsatzanteil über Dienstleistungen generieren. Dazu gehören Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Russland, Spanien, Schweden, die Schweiz und Großbritannien.

Fujitsu setzt verstärkt auf Services

Die Reduzierung soll "die operative Leistung, die Rentabilität und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern", erklärte Fujitsu. Die Arbeitsplätze werden voraussichtlich in diesem Kalenderjahr abgebaut.

Fujitsu plant bereits, die Aktivitäten in den Bereichen Produktentwicklung, Fertigung und Logistik in Deutschland auslaufen zu lassen und seine Niederlassung Augsburg bis spätestens September 2020 vollständig zu schließen. Betroffen sind nicht nur 1.500 Mitarbeiter im Werk, auch 300 Leiharbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Das Augsburger Werk gilt als der letzte und gleichzeitig modernste Computer-Produktionsstandort Europas.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

Esquilax 08. Mär 2019

Also als ich vor 2 - 3 Jahren im Werk war, wurden auch Laptops in Augsburg montiert. Die...


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /