Abo
  • Services:
Anzeige
Im Creative Space lassen sich Inhalte vom Smartphone auf dem Tisch ablegen.
Im Creative Space lassen sich Inhalte vom Smartphone auf dem Tisch ablegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fujitsu Creative Space angeschaut: Vom Smartphone direkt an die Wand

Im Creative Space lassen sich Inhalte vom Smartphone auf dem Tisch ablegen.
Im Creative Space lassen sich Inhalte vom Smartphone auf dem Tisch ablegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fujitsu sieht die Zukunft der Konferenzräume voller Projektoren und Kameras. Im Creative Space werden Inhalte des Smartphones einfach auf den Tisch geschüttelt und von da bei Bedarf an die Wand geworfen.
Von Andreas Sebayang

Fujitsus Creative Space kann einen gesamten Konferenzraum zu einer großen Präsentations- und digitalen Arbeitsfläche machen. Mit Hilfe zahlreicher Projektoren - ein echtes Limit gibt es nicht -, lässt sich der ganze Raum mit Präsentationen und Inhalten ausleuchten. Und das nicht nur auf der Wand, sondern auch auf dem Tisch. Statt Kaffeebechern werden auf diesem beispielsweise digitale Fotos abgelegt und herumgereicht.

Anzeige

Damit das Herumreichen funktioniert, wird dafür pro Projektor eine Kamera verbaut, die auf die jeweilige Projektionsfläche achtet. So wird diese Fläche zu einem Eingabegerät. Fujitsu demonstrierte das mit recht großen Stiften, schob Inhalte durch die Gegend und schrieb Text auf Notizzettel.

  • Das Smartphone ist wichtiger Teil des Creative Space. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Inhalte auf dem Smartphone ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... werden mit der Tischfläche synchronisiert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Demo auf dem Mobile World Congress wurden drei Projektionsflächen gekoppelt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit recht großen Stiften ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... lassen sich Inhalte verschieben. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Limit setzt der Projektor, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... der mit Hilfe einer Kamera zu einem Eingabegerät wird. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das gesamte Setup: Fujitsu-Hardware wird hier nicht genutzt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es lassen sich prinzipiell auch andere Projektoren verwenden, wenn der Konferenzraum beispielsweise sehr hell ist. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Das Smartphone ist wichtiger Teil des Creative Space. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Virtuelle Wände, die sich definieren lassen, verhindern, dass Inhalte unkontrolliert durch den Raum fliegen. Im Falle der Demo haben sich die Macher dafür entschieden die Inhalte seitlich herauszuschieben, um sie anschließend auf der Wand vor einem zu präsentieren. Das wirkte etwas unnatürlich. Zudem ist der Wechsel zwischen den Projektionsflächen noch nicht flüssig.

Um die Inhalte auf die Projektionsflächen zu bringen, genügt ein Smartphone. Eine Geste auf dem Tisch mit dem Stift und das Schütteln des eigenen Geräts reichen, um das Smartphone mit dem Tisch zu koppeln. Danach lassen sich Inhalte über die eingeblendete Arbeitsfläche transferieren.

An sich funktioniert das System aber bereits. Anwendungen fehlen natürlich. Für die Demo wurden Bilder und Notizzettel vom Smartphone über den Tisch zu anderen Smartphones transferiert. Auch eine Handschrifterkennung wurde gezeigt. Es geht also darum, während einer Präsentation oder einer Teamarbeit auch digital einen gemeinsamen Raum zu haben.

Microsoft arbeitete vor Jahren an einem ähnlichen System

Fujitsus Creative Space erinnert an ein altes Forschungsprojekt von Microsoft Research: Lightspace mit Surface-Funktionen. 2011 ging es darum, die sehr besonderen Surface-Touchscreens überall zu ermöglichen. An der Wand, auf dem Tisch und sogar auf der Handfläche. Surface bezog sich dabei auf das alte professionelle Surface-Tischsystem von Microsoft, das 2007/2008 eine der interessantesten Entwicklungen des Konzerns war, allerdings auch eine recht teure Anschaffung.

Bei Fujitsus Creative Space handelt es sich um Standardkomponenten. Weder die Kameras noch die Projektoren sind Sonderentwicklungen, wie Fujitsu betont. Alles, was das System kann, kommt über die eigene Softwarelösung. Zwar wird Fujitsu den Creative Space als einfaches Gesamtpaket anbieten, allerdings soll dem potenziellen Kunden durchaus die Möglichkeit gelassen werden, eigene Hardware zu bestimmen. Da das System skalieren kann und sehr flexibel im Aufbau ist, bietet sich durchaus die Nutzung anderer Hardware an, insbesondere wenn die räumlichen Gegebenheiten nicht ideal sind.

Die Technik ist laut Fujitsu so weit gereift, dass nun in Europa Testläufe mit Kunden starten sollen. Das japanische Unternehmen hat dabei vor allem den Finanz- und Versicherungsbereich im Sinn. Einen Preis und den tatsächlichen Marktstart konnte uns Fujitsu in Barcelona noch nicht sagen.

Nachtrag vom 18. Mai 2016, 7:48 Uhr

Fujitsu hat den Prototyp mittlerweile erweitert. Optional ist es möglich, eine 3D-Kamera zu verwenden. In Tokio zeigt das Unternehmen den Creative Space in Verbindung mit einer Microsoft-Kinect-Kamera. Diese wird derzeit genutzt, um die Präsenz von Personen zu erkennen. Außerdem gibt es Pläne, nicht nur Android zu unterstützen, sondern innerhalb eines Jahres auch iOS und Windows.


eye home zur Startseite
Eheran 03. Mär 2016

...kann man sich dann wohl gar nicht mehr unterhalten, deswegen muss man auch auf dem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über unternehmensberatung monika gräter, Augsburg
  2. Hexagon Geosystems Services AT GmbH, Dornbirn (Österreich)
  3. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Deutsche Post DHL Group, Frankfurt


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,99€
  2. für 4,99€ statt 19,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  2. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips

  3. Homepod im Test

    Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan

  4. Microsoft

    Xbox One bekommt native Unterstützung für 1440p-Auflösung

  5. Google

    Pixel 2 XL lädt langsamer unterhalb von 20 Grad

  6. Wikipedia Zero

    Wikimedia-Foundation will Zero-Rating noch 2018 beenden

  7. Konami

    Metal Gear Survive und Bildraten für Überlebenskünstler

  8. Markenrecht

    Microsoft entfernt App von Windows Area aus Store

  9. Arbeitsrecht

    Google durfte Entwickler wegen sexistischer Memos entlassen

  10. Spielzeug

    Laser Tag mit Harry-Potter-Zauberstäben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

Kingdom Come Deliverance im Test: Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
Kingdom Come Deliverance im Test
Mittelalter, Speicherschnaps und klirrende Klingen
  1. Kingdom Come Deliverance Von unendlich viel Rettungsschnaps und dem Ninja-Ritter
  2. Kingdom Come Deliverance Auf der Xbox One X wird das Mittelalter am schönsten
  3. Kingdom Come Deliverance angespielt Und täglich grüßt das Mittelalter

Chargery: 150 Kilo Watt auf drei Rädern
Chargery
150 Kilo Watt auf drei Rädern
  1. Europa-SPD Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert
  2. Elektromobilität China subventioniert Elektroautos mit großer Reichweite
  3. Elektromobilität Dyson entwickelt drei Elektroautos

  1. ++

    teenriot* | 14:59

  2. Re: Was soll "Elektronenmigration"

    schily | 14:58

  3. Re: Problem sitzt in den USA und nicht in Russland

    teenriot* | 14:56

  4. Re: Warum tritt bei Kobalt weniger...

    Sinnfrei | 14:56

  5. Re: Warum sind smart Lautsprecher so beliebt?

    theFiend | 14:55


  1. 15:08

  2. 12:20

  3. 12:01

  4. 11:52

  5. 11:49

  6. 11:39

  7. 10:58

  8. 10:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel