Fujifilm X-E4 im Test: Träumchen für ambitionierte Foto-Einsteiger

Sieht aus wie eine Kompaktknipse - aber die X-E4 von Fujifilm ist eine ebenso kleine wie leistungsstarke Kamera mit Wechselobjektiven.

Artikel von veröffentlicht am
Fujifilm X-E4 mit Kit-Objektiv XF 27mm F2.8 R WR
Fujifilm X-E4 mit Kit-Objektiv XF 27mm F2.8 R WR (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

Anfang 2020 hat Fujifilm mit der X-T4 eine gelungene Systemkamera der gehobenen Mittelklasse veröffentlicht. Rund ein Jahr später folgt nun mit der X-E4 ein im Hinblick auf die Technik verblüffend ähnliches Modell - bei dem der Body aber statt 1.800 Euro vergleichsweise günstige 900 Euro kostet. Außerdem ist das Gehäuse allein rund 250 Gramm leichter und viel kleiner.

Inhalt:
  1. Fujifilm X-E4 im Test: Träumchen für ambitionierte Foto-Einsteiger
  2. Auswahl von Fokus und Objektiv
  3. Fujifilm X-E4: Verfügbarkeit und Fazit

Dazu kommt jeweils noch das Gewicht des Objektivs, das an beiden Fotoapparaten über das Fujifilm-eigene X-Bajonett angeschlossen wird. In beiden Kameras ist der gleiche APS-C-Sensor der vierten X-Trans-Generation verbaut, der eine Auflösung von rund 26 Megapixeln erlaubt.

Konkret: Bilder mit bis zu 6240 × 4160 Pixeln. In beiden Kameras sind außerdem die gleichen, sehr guten Filmsimulationen verfügbar.

Einen wichtigen Unterschied gibt es: Die günstigere X-E4 hat keinen eingebauten Bildstabilisator. Das spart Gewicht und Kosten, hat aber ein paar Nachteile. Beim Fotografieren ohne Stativ bedeutet es etwa kürzere Belichtungszeiten, um Verwackler zu vermeiden.

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Beim Aufnehmen von Videos sind Ruckler stärker zu sehen - wir zeigen den Unterschied im Video. Wer ein Minimum an Stabilisierung braucht, kann ein Objektiv mit Anti-Wackel-System von Fujifilm kaufen. Dann wird es aber teurer und schwerer.

Es gibt bei der X-E4 noch ein paar weitere, für viele Nutzer wohl weniger bedeutende Unterschiede. Statt zwei SD-Kartenslots hat Fujifilm nur einen verbaut und auf den kann man bei angeschraubtem Stativ nicht zugreifen. Videos können wir in 4K lediglich mit knapp 30 fps aufnehmen, die X-T4 schafft 60 fps.

Des Weiteren gibt es weniger Drehräder für maximal schnellen Zugriff. Bei der X-E4 sind lediglich eine Belichtungskorrektur und die Belichtungszeit zu finden, der Rest erfolgt über Tasten und das Quickmenü - auch der Fokus-Modus kann nur per Menü geändert werden.

Das alles sorgt dafür, dass die X-E4 etwas umständlicher zu bedienen ist. Im Alltag - die Kamera war mehrere Wochen unser Begleiter - hat uns das aber erstaunlich wenig gestört. Da waren wir froh, eine relativ leichte Knipse zur Hand zu haben, mit der wir in Normalfall die gleiche Qualität wie mit dem viel größeren und schwereren Gegenstück bekommen.

Einen zwiespältigen Eindruck hat langfristig lediglich das Display auf der Rückseite gemacht. Es lässt sich für Selfies nach oben klappen. Aber erstens ist dieser Mechanismus merkwürdig schwergängig.

Und zweitens wird die Bedienung der Kamera damit eher komplizierter: Von hinten sehen wir nichts mehr, wenn der Bildschirm nach oben geklappt ist. Und von vorne müssten wir über Kreuz denken, weil das Menü nicht ebenfalls umgeschaltet wird. Außerdem sind die Kipppunkte, an denen das gezeigte Bild umgedreht wird, nicht gut gewählt. Das führt dazu, dass wir die Anzeige meist verkehrt herum sehen.

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Auswahl von Fokus und Objektiv 
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MaceWindu 10. Mai 2021

Wirklich eine sehr hübsche und elegante Kamera.

zenker_bln 10. Mai 2021

Hier habe ich natürlich den falschen Ausschnitt oder besser gesagt, einfach das Falsche...

RienSte 10. Mai 2021

Wir haben bei uns in der Wohnung auch einige Smartphone Fotos neben den DSLR Fotos...

ikso 09. Mai 2021

Also ich würde vorher zur XT30 greifen, sehe keine Vorteile der XE4



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