Fujifilm X-E4: Verfügbarkeit und Fazit

Um diese Probleme zu umgehen und besser für Landschaftsaufnahmen gewappnet zu sein, empfehlen wir als Festbrennweite mal einen Blick auf das XF 16mm F2.8 R WR (rund 430 Euro)zu werfen. Dieses weitwinkligere Objektiv ist zwar größer und schwerer, die Kamera bleibt damit aber noch gut tragbar.

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Die Fujifilm X-E4 ist in einer schwarzen und einer silbernen Version erhältlich. Der Body kostet allein rund 900 Euro. Zusammen mit dem genannten Kit-Objektiv sind rund 1.050 Euro fällig.

Wahlweise gibt es für rund 1.000 Euro ein Kit ohne Objektiv, das neben dem Kameragehäuse einen anschraubbaren Handgriff sowie eine am Blitzstecker zu befestigende Daumenauflage enthält.

Im Lieferumfang sind neben einem Akku jeweils ein Gurt, ein USB-C-Kabel sowie ein Adapter für das Anbringen eines Kopfhörers enthalten. Ein Ladegerät für den Akku ist nicht enthalten.

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Beispielbilder sind unter diesem Link als JPG und RAW herunterladbar, und zwar jeweils mit der teureren X-T4 und der X-E4 aufgenommen (jeweils mit Kit-Objekten und annähernd gleicher Brennweite; X-T4 mit XF 16-80mm F4 R OIS WR).

Fazit

Das Wichtigste bekommt die Fujifilm X-E4 klasse hin: Trotz der relativen Kompaktheit - jedenfalls für eine Kamera mit Wechselobjektiven - kann man damit hervorragende Fotos schießen. Wer sich ein bisschen auskennt, schafft sogar mit dem von uns nur halb geliebten Kit-Objektiv Bilder, die ohne weitere Nachbearbeitung verwendet werden können.

Auch mit der dünnen Pancake-Linse passt die Systemkamera zwar in keine normale Hosentasche. Die Hardware ist aber klein genug, um im Alltag mitgenommen zu werden und schnell zur Hand zu sein.

Die fehlende Bildstabilisierung im Body ist für Fotos bei Tageslicht kein echtes Manko. Videos aus der Hand werden allerdings zu verwackelt, um sie für irgendetwas Ernsthaftes nutzen zu können. Im Grunde ist die Kamera zum Filmen aber auch nicht gedacht, wie der fehlende 4K/60fps-Modus zeigt.

  • APS-C-Sensor der Fujifilm X-E4. (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Das Menü ist bei hochgeklapptem Display nicht sinnvoll bedienbar. (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Der Bildschirm auf der Rückseite ist bei Sonnenlicht gerade noch gut genug erkennbar. (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Beispielbild Fujifilm X-E4 01 (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Beispielbild Fujifilm X-E4 02 (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Beispielbild Fujifilm X-E4 03 (Golem.de / Peter Steinlechner)
  • Beispielbild Fujifilm X-E4 04 (Golem.de / Peter Steinlechner)
APS-C-Sensor der Fujifilm X-E4. (Golem.de / Peter Steinlechner)

Bei der X-E4 liegt der Fokus auf Fotografie. Für Street Photography und halbspontane Schnappschüsse im privaten Umfeld eignet sich die X-E4 sehr gut. Etwas anders sieht es aus, wenn es um das Befüllen von Social-Media-Kanälen mit hochwertigen Bildern geht, also mit Selfies.

Dafür sind ein paar Funktionen zu umständlich zu bedienen. Der Intervalltimer etwa ist in den Tiefen des Menüs versteckt und lässt sich nicht per Hotkey aufrufen. Die für spannende Selbstporträts nötige Fernauslösung per App hat bei uns schlicht nie funktioniert - hier sollte der Hersteller immerhin halbwegs schnell nachbessern können.

Außerdem wünschen wir uns eine Möglichkeit, wichtige Funktionen auch bei hochgestelltem Display per Touch von der Vorderseite auswählen zu können. Überhaupt, der Ausklappmechanismus des Bildschirms ist nicht unser Fall - da finden wir Systeme wie bei der großen X-T4 besser.

Davon abgesehen gefällt uns die hervorragend verarbeitete Hardware sehr gut. Die Kamera liegt prima in der Hand, fast alle wichtigen Elemente sind intuitiv erreichbar. Wer mit den genannten Mankos leben kann, bekommt mit der X-E4 eine tolle Kamera, die sich vor allem für das Fotografieren unterwegs eignet.

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MaceWindu 10. Mai 2021

Wirklich eine sehr hübsche und elegante Kamera.

zenker_bln 10. Mai 2021

Hier habe ich natürlich den falschen Ausschnitt oder besser gesagt, einfach das Falsche...

RienSte 10. Mai 2021

Wir haben bei uns in der Wohnung auch einige Smartphone Fotos neben den DSLR Fotos...

ikso 09. Mai 2021

Also ich würde vorher zur XT30 greifen, sehe keine Vorteile der XE4



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