Abo
  • Services:

Fujifilm X-A2: Spiegellose für Selbstverliebte

Fujifilm hat mit der X-A2 überraschend eine spiegellose Systemkamera vorgestellt, mit der sich besonders gut Selfies aufnehmen lassen. Grund dafür ist das Display, das wie ein Spiegel funktioniert.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Fujifilm X-A2
Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)

Bei der neuen spiegellosen Systemkamera X-A2 setzt Fujifilm technisch auf Altbekanntes: Ein CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 16,3 Megapixeln und ISO 200 bis 25.600 hatten auch schon die diversen Vorgänger des Fotoapparats. Wirklich neu ist neben einem verbesserten Autofokus lediglich das um bis zu 175 Grad schwenkbare Display mit 920.000 Pixeln. Damit sollen sich Selbstporträts besonders zielsicher aufnehmen lassen - der Bildschirm agiert praktisch wie ein Spiegel.

  • Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)
Fujifilm X-A2 (Bild: Fujifilm)
Stellenmarkt
  1. STW Sensor-Technik Wiedemann GmbH, Kaufbeuren
  2. Vector Informatik GmbH, Regensburg

Einen elektronischen Sucher zum Durchgucken gibt es allerdings nicht. Bei starker Sonneneinstrahlung könnte so die Bildkontrolle zum Problem werden und auch das ruhige Halten der Kamera wird nicht gerade begünstigt. Das ist ein Problem, das eigentlich nur Besitzer von Kompaktkameras haben.

Der Autofokus erkennt nun zusammen mit der Gesichtserkennung die Augen des Fotomotivs und stellt darauf scharf. Besonders bei großen Blendenöffnungen ist das sinnvoll.

Fujifilm hebt die schnelle Einschaltzeit von 0,5 Sekunden und die geringe Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden hervor. Schnappschüsse sollten damit zumindest nicht mehr an den technischen Fähigkeiten der Kamera scheitern. Die Kamera verfügt über einen kleinen Aufklappblitz sowie einen Blitzschuh für einen externen Blitz.

Die Fujifilm X-A2 nimmt Rohdaten und JPEGs auf und kann in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde filmen. Mit der Q-Taste für das Schnellmenü können häufig genutzte Menü-Einstellungen leichter auf einer Bildschirmseite erreicht werden. Per WLAN kann die Kamera nicht nur ferngesteuert, sondern auch das Bildmaterial auf ein Smartphone oder Tablet beziehungsweise den PC heruntergeladen werden.

Zusammen mit der X-A2 hat Fujifilm ein neues Objektiv vorgestellt. Das "Fujinon XC16-50mm F3.5-5.6 OIS II" mit einer Kleinbildbrennweite von 24 bis 76 mm besitzt einen Bildstabilisator und zeichnet sich besonders durch eine sehr geringe Aufnahmedistanz von 15 cm zwischen Motiv und Sensor aus. Der Benutzer kann die Vorderseite des Objektivs so ungefähr 7 cm vor dem Motiv platzieren - so nah wie bei keinem anderen Zoom dieser Brennweite, meint Fujifilm.

Die Fujifilm X-A2 soll in den Farbvarianten Schwarz, Braun und Weiß ab Februar 2015 erhältlich sein. Zusammen mit dem "XC16-50mm F3.5-5.6 OIS II" soll sie 500 Euro kosten. Wenn noch das zweite Objektiv "XC50-230mm F4.5-6.7 OIS II" dabei ist, erhöht sich der Preis auf 650 Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  2. 49,97€ (Bestpreis!)
  3. mit Gutschein: SUPERDEALS (u. a. HP Windows Mixed Reality Headset VR1000-100nn für 295,20€ statt...
  4. mit den Gutscheinen: DELL10 (für XPS13/XPS15) und DELL100 (für G3/G5)

Dwalinn 16. Jan 2015

Kopfkino :D

wasabi 16. Jan 2015

Die hab ich auch (bzw. die A610, mir reichten die 5MP). Gekauft Ende Dezember 2005. Das...

nykiel.marek 15. Jan 2015

Nachdem es eine Fujifilm Kamera ist, behaupte ich jetzt mal mutig, dass da Objektive mit...

AllDayPiano 15. Jan 2015

Toller Titel. Es geht also auch ganz ohne den Selfie-Müll. Danke :)


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

    •  /