• IT-Karriere:
  • Services:

Fujifilm: Preisgünstigere Touchscreens mit alter Fototechnik

Touchscreens werden mittlerweile nicht nur bei Rechnern, Smartphones und Tablets, sondern auch in Fahrzeugen und Unterhaltungselektronik eingesetzt. Preiswertere und größere Geräte könnten laut Fujifilm durch den Rückgriff auf eine alte Fotochemikalie möglich werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Fujifilm soll preiswertere Touchscreens ermöglichen.
Fujifilm soll preiswertere Touchscreens ermöglichen. (Bild: Google)

Fujifilm hat einen Weg gefunden, sein Knowhow im Bereich analoge Fotografie ins Digitalzeitalter zu retten. Das gilt zwar nicht für Fotoabzüge, Dias und Negative, aber für den Einsatz einer Chemikalie. Silberhalogenid ist der lichtempfindliche Stoff in Filmen, der nun auch in Touchscreens Verwendung finden soll. Die Chemikalie soll dort das teure Indiumzinnoxid ersetzen.

Stellenmarkt
  1. Reidl GmbH & Co. KG, Hutthurm
  2. HEGLA GmbH & Co. KG, Beverungen

Bislang waren vor allem Stoffe wie Fluorzinnoxid, Aluminiumzinkoxid und Antimonzinnoxid sowie Graphen als Alternative zu Indiumzinnoxid in Betracht gezogen worden. Mit dem Silberhalogenid wird ein feines, fast unsichtbares Netz von Drähten gespannt, die die Berührungen erkennen. Das Material ist erheblich preiswerter als die derzeit verwendeten Materialien. Indiumzinnoxid ist ein Nebenprodukt der Zinkproduktion und gehört zu den seltenen Erden. Es stammt vornehmlich aus China.

Seltene Erden machen Touchscreens teuer

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg suchen die Displayhersteller seit Jahren einen Ersatz für Indiumzinnoxid. Analyst Cody Acree von der Williams Financial Group schätzt, dass derzeit bei 23 und 27 Zoll großen Displays bis zu 180 US-Dollar Zusatzkosten entstehen, wenn diese Bildschirme mit Touchscreens versehen werden. Bei kleineren Displays oder Tablets mit bis zu 11,6 Zoll sollen demnach 45 US-Dollar Aufpreis für die Touchscreen-Funktion dazu kommen. Wie viel ein Display mit Silberhalogenid-Technik kosten würde, ist jedoch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-20%) 47,99€ (Release April 2021)
  2. 21,99€
  3. 18,69€

Folgen Sie uns
       


Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /