Fujifilm-Kameras: Neuer Sensor kontra weiße Scheibchen

Fujifilm versuchte zunächst mit einem Firmwareupdate dem Problem der X10 Herr zu werden. Die weißen Scheibchen in den Fotos entstehen beim Fotografieren heller Lichtreflexe. Die Firmware vom Februar 2012 setzt bei solchen Szenen die Lichtempfindlichkeit herauf, was die Scheibchenbildung reduziert, aber nicht restlos verhindert. Für die X-S1 soll es das Firmwareupdate ab dem 21. März 2012 geben.







Fujifilm kündigte außerdem an, einen modifizierten CMOS-Sensor zu entwickeln, der das White-Disc-Syndrom in allen Einstellungen der Kameras verhindern soll. Der neue Sensor soll ab Ende Mai 2012 verfügbar sein.
Fujifilm hat in den USA alle Besitzer der X10 und der X-S1, die das White-Disc-Syndrom aufweisen, aufgefordert, sich mit ihren lokalen Fujifilm-Service-Zentren in Verbindung zu setzen.
Die Kompaktkamera X10 ist mit einem 2/3 Zoll großen CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln ausgestattet. Fujifilm baut in die X10 ein 4fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 28 bis 112 mm (KB) bei f/2 (Weitwinkel) bis f/2,8 (Telebereich) ein. Die Vergrößerung wird mit einem manuellen Zoomring eingestellt.
Die X-S1 von Fujifilm ist im Gegensatz zur X10 eine Bridgekamera, die optisch zwar an eine Spiegelreflexkamera erinnert, sich jedoch mit einem fest verbauten Objektiv und einem elektronischen Sucher stark von diesem Konzept unterscheidet. Die Auflösung des 2/3 Zoll großen CMOS-Sensors liegt bei 12 Megapixeln. Das 26fach-Zoomobjektiv mit einer Kleinbildbrennweite von 24 bis 624 mm und einer Lichtstärke von f/2,8 im Weitwinkelbereich und f/5,6 in der Telestellung ist mechanisch gegen Verwackler geschützt.



