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Für LTE und VDSL: D-Link hätte Hybrid-Router fast an die Telekom verkauft

D-Link hätte der Deutschen Telekom beinahe seinen neuen Hybridrouter verkauft, doch es kam anders. Die Telekom spricht seit langem darüber, ihren vorhandenen Hybrid-Router zu ersetzen. Doch es passiert nichts.

Artikel veröffentlicht am ,
Fixed Mobile Convergence mit D-Link
Fixed Mobile Convergence mit D-Link (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

D-Link hat ein Hybrid-Gerät entwickelt, das LTE mit VDSL kombinieren soll. Das hat D-Link, ein taiwanischer Hersteller von Geräten für Netzwerktechnik, am 27. Februar 2018 auf dem Mobile World Congress (MWC) bekanntgegeben. Der Hybrid-Router verspricht laut Hersteller über LTE eine Datenrate von 150 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload.

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Die Telekom arbeitet mit Partnern daran, einen neuen Hybridrouter herausbringen. Das sagte Bruno Jacobfeuerborn, damals Technikchef der Telekom, Golem.de am 9. November 2017. Einer der Lieferanten für den Router werde wohl wieder der chinesische Netzwerkausrüster Huawei sein, jedoch nicht mehr der einzige.

Die Telekom hat seit dem Jahr 2014 einen Hybrid-Router von Huawei im Angebot. Der Router Speedport Hybrid bietet bis zu 100 MBit/s am VDSL-Anschluss und bis zu 100 MBit/s am LTE-Anschluss. Im LTE-Netz der Telekom sind derzeit aber bereits sehr viel höhere Datenübertragungsraten möglich, abhängig vom Endgerätetyp und Netzausbaugebiet. Die Telekom bietet gegenwärtig LTE mit einer Datenrate von bis zu 500 MBit/s. Mit LTE sind Datenübertragungsraten von mehr als 1 GBit/s möglich. Huawei könnte bereits seit langem leistungsfähigere Hybrid-Router liefern.

D-Link: Hybrid-Router auch mit Vodafone verhandelt

D-Link habe mit der Telekom Gespräche gehabt, sagte ein Unternehmensvertreter, Golem.de heute auf dem MWC. Doch dem Netzbetreiber war die Datenlast durch den Hybridrouter im LTE-Netz zu hoch. "Die wollen jetzt doch weiter nur auf Huawei als einzigen Zulieferer setzen. Auch mit Vodafone Deutschland haben wir gesprochen." Der D-Link Hybrid-Router sei mit Chips von Intel und Nokia ausgestattet und richte sich nicht an den Endkundenmarkt. "Ab 10.000 Stück stellen wir das Gerät für Netzwerkbetreiber her", sagte er. In Kanada sei man mit dem Hybrid-Router erfolgreich auf dem Markt.

Für die lokale drahtlose Verteilung von Daten bietet der Router WLAN dem 802.11n-Standard entsprechend mit einer 2x2-Antennenkonfiguration. Damit dürften maximal brutto 300 MBit/s möglich sein mit einer erheblich niedrigeren Nettodatenrate, insbesondere bei größeren Distanzen. Aktuelle Router werden normalerweise mit 802.11ac Wave 2 ausgeliefert.

Offenlegung: Der Autor hat auf Einladung von Huawei am MWC in Barcelona teilgenommen. Die Reisekosten wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.

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dvb2k 28. Feb 2018

woher stammen solch weise worte? (also das die telekom hier ein problem hat)... liest...

steffen.martin 28. Feb 2018

Man darf dazusagen: Als Hybridnutzer bekommt man Kategorie 3 LTE. Wenn der Mast durch...

Hackbällchen 28. Feb 2018

Lesen und lernen... https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-6890-lte/wissensdatenbank...

jaliluca 27. Feb 2018

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