Für LLM, Whisper & Co.: Wie KI auf die eigene Hardware kommt
Lokal gehostete KI-Modelle können eine interessante Alternative zur Cloud sein. Ein Frontier-Sprachmodell ist damit zwar nicht zu ersetzen, doch für Bildgeneratoren, Text- und Bilderkennung zur Digitalisierung und Verschlagwortung von Bildern oder Whisper zur Transkription genügt auch typische Heim-Hardware. Starten wir mit einem Blick auf die sinnvolle Ausstattung, bevor wir uns zwei Varianten ansehen, wie die Modelle darauf zum Laufen gebracht werden.
Die wichtigste Voraussetzung ist immer: genug RAM. Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) brauchen, mit wenigen Ausnahmen, mehrere GByte. Als Daumenregel gilt: je mehr, desto leistungsfähiger das Modell. Bildgeneratoren und Transkriptionsmodelle liegen in einer ähnlichen Größenordnung. Modelle zur Bilderkennung hingegen sind teilweise regelrecht winzig – mit Millionen statt Milliarden Parametern benötigen sie nur wenige MByte.