Für jeden sichtbar: Whatsapp ändert Datenschutzeinstellungen automatisch

Whatsapp-Nutzer aufgepasst! Der Messenger kann nach dem letzten Update für Android und iOS die Datenschutzeinstellungen automatisch ändern. Der "Zuletzt online"-Status wird dann wieder für jeden sichtbar.

Artikel veröffentlicht am , /
Das Whatsapp-Logo
Das Whatsapp-Logo (Bild: Whatsapp)

Nutzer des Instant-Messengers Whatsapp sollten nach einem Update auf die neueste Version für Android und iOS ihre Datenschutzeinstellungen überprüfen. Der Messenger kann nach der Aktualisierung die Sichtbarkeit des Nutzers unter der Option "Zuletzt online" von "Niemand" auf "Jeder" unbemerkt umstellen. Ganz egal, was vorher ausgewählt wurde.

  • Datenschutz-Einstellungen unter Android (Screenshot: Golem.de)
  • Datenschutz-Einstellungen unter iOS (Screenshot: Golem.de)
Datenschutz-Einstellungen unter Android (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler*in (m/w/d) Embedded Systems
    SCHOTT AG, Mitterteich
  2. Senior Software-Entwickler:in Java / JavaScript lexoffice (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Bei einem Test in unserer Redaktion mit einem Android-Smartphone war das der Fall. Bei einem iPhone 4S blieben die Einstellungen wie vorher. Allerdings berichtet Blogger Caschy von stadt-bremerhaven.de, dass sich bei ihm auch einige Leser gemeldet hätten, die iOS nutzen.

Mit der Option "Zuletzt online" kann der Nutzer einstellen, wer sehen kann, wann er den Messenger zuletzt benutzt hat - entweder jeder, nur seine Kontakte oder niemand. Bei eingeschalteter Funktion wird angezeigt, zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag der Nutzer zuletzt online war.

Whatsapp wird mittlerweile von über 600 Millionen Personen genutzt. Das hatte Firmenchef und Gründer Jan Koum Ende August 2014 in einem Tweet bekanntgegeben.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Reinhard Dankert, der Landesdatenschützer von Mecklenburg-Vorpommern, erklärte, Whatsapp-Nutzer sollten sofort prüfen, ob ihre gewählten Einstellungen noch vorhanden seien. Bereits in der Vergangenheit ist der Messenger von Datenschutzbehörden massiv kritisiert worden. Dankert: "Dieses neuerliche Vorkommnis zeigt wieder einmal das mangelnde Datenschutzbewusstsein des Nachrichtendienstes Whatsapp. Ich empfehle den Nutzern daher erneut, auf einen alternativen Anbieter zu wechseln."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


DerGoldeneReiter 12. Sep 2014

Hätte aber -> von Anfang an -> unverändert bleiben sollen Naja, ich nutze ja schon...

katze_sonne 11. Sep 2014

Nein, du bist nicht der einzige. Siehe: https://forum.golem.de/kommentare/internet...

narea 11. Sep 2014

Wie funktioniert diese online Anzeige denn überhaupt? Heute sind Telefone doch sowieso...

The_Soap92 11. Sep 2014

Oh, doch nicht! Wer hätte das gedacht nach Facebook? Hmmm...

phex 11. Sep 2014

Dass bei Whatsapp die einzige "Datenschutzeinstellung" nicht automatisch aktiviert...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby
Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale

Die Landesmedienanstalt NRW hat zu Recht gegen drei Pornoportale mit Sitz in Zypern ein Zugangsverbot verhängt.

Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby: Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale
Artikel
  1. Zip: Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community
    Zip
    Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community

    Die App Zip wird seit Microsoft Edge 96 standardmäßig aktiviert. Diese bietet Ratenzahlung an, schürt aber nur Hass in der Community.

  2. Kompakter Einstieg in die Netzwerktechnik
     
    Kompakter Einstieg in die Netzwerktechnik

    Die Golem Akademie bietet Admins und IT-Sicherheitsbeauftragten in einem Fünf-Tage-Workshop einen umfassenden Überblick über Netzwerktechnologien und -konzepte.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
    Razer Zephyr im Test
    Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

    Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
    Ein Test von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /