Für iPhones etc.: Apple soll an eigenen Akkus arbeiten
Apple soll an der Entwicklung eigener Akkus arbeiten, die ab 2025 verwendet werden sollen. Das berichtet die für gewöhnlich gut unterrichtete südkoreanische Branchen-Webseite ET News(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Industriekreise.
Das Ziel sei eine Batterie, die verglichen mit den aktuell genutzten eine wesentlich bessere Leistung bieten soll. In den vergangenen Jahren konnte Apple die Laufzeit unter anderem bei seinen iPhones vor allem durch Effizienzsteigerungen des Systems verbessern.
Apple soll bei den Kathoden mit den Materialien Nickel, Kobalt, Mangan und Aluminium experimentieren. Ziel soll eine komplett neue Zusammenstellung sein, die bisherigen Materialmischungen überlegen sein soll.
Kohlenstoffröhrchen als leitendes Material
Außerdem sollen Kohlenstoffröhrchen als leitendes Material berücksichtigt werden. Die Anoden sollen einen hohen Siliziumanteil haben, wie die Quellen von ET News berichten. Am Ende soll eine Batterie entstehen, die es in dieser Form so bislang noch nicht gab.
Apple soll seit 2018 an der Entwicklung eigener Batterietechnik arbeiten. Unter anderem soll ein leitender Manager von Samsung SDI eingestellt worden sein. Die Ursprünge der Akkuentwicklung sollen im Apple Car liegen, ein Auto, das Apple angeblich vor einigen Jahren entwickeln wollte. Das Ziel der aktuellen Akkuentwicklung soll aber der Mobile-Bereich sein, also Smartphones, Tablets und Laptops.
Auch Apples kommendes VR-Headset Vision Pro könnte ein Grund dafür sein, dass Apple an effektiveren Akkus interessiert ist. Das Headset soll in der ersten Version noch mit einem relativ sperrigen externen Akku ausgeliefert werden, der über ein Kabel mit dem Gerät verbunden wird.
- Anzeige Hier geht es zum Meta Quest 3 mit Asgarth's Wrath 2 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



