Für Google Play Store: Truth Social soll gewalttätige Inhalte entfernen

Google sagt, Trumps Soziales Netzwerk Truth Social soll gewalttätige Inhalte entfernen, um im Play Store erscheinen zu können.

Artikel veröffentlicht am , Lennart Mühlenmeier
Im Januar 2021 wurde das Kapitol der Vereingten Staaten von Trump-Anhängern gestürmt.
Im Januar 2021 wurde das Kapitol der Vereingten Staaten von Trump-Anhängern gestürmt. (Bild: Caleb Perez/Unsplash-Lizenz)

Das Soziale Netzwerk Truth Social kann erst im Google Play Store erscheinen, wenn es gewalttätige Inhalte entfernt. Dies berichtete die New York Times am 30. August 2022. Demnach erhielt Google an dem Tag eine entsprechende Antwort von Truth Social, dass man sich des Problems bewusst sei und an der Behebung arbeite. Vorangegangen war eine Aufforderung Googles vom 19. August 2022 an das Netzwerk, den entsprechenden Vorwürfen, gewalttätige Inhalte bereitzustellen, nachzugehen.

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Ein Sprecher von Google sagte der New York Times: "Am 19. August haben wir Truth Social über mehrere Verstöße gegen die Standardrichtlinien in ihrer aktuellen App-Einreichung informiert und bekräftigt, dass wirksame Systeme zur Moderation nutzergenerierter Inhalte eine Bedingung unserer Nutzungsbedingungen für jede App sind, die bei Google Play veröffentlicht werden soll." Weiter heißt es: "Letzte Woche hat Truth Social zurückgeschrieben, unser Feedback bestätigt und gesagt, dass daran gearbeitet werde, diese Probleme zu beheben."

Das US-Medium bringt Googles Maßnahmen in Verbindung mit dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021. Seitdem habe Google vermehrt Entscheidungen getroffen, Inhalte nicht freizugeben, wenn "die Botschaft zu realer Gewalt führen kann". Weiter heißt es in dem Bericht, dass Google Truth Social Screenshots der Inhalte geschickt habe, die es für bedenklich hielt. Nur ein Löschen dieser Inhalte würde zum Freischalten der App im Play Store führen.

Betreiber von Truth Social in Schwierigkeiten

Truth Social wird von dem eigens gegründeten Unternehmen Trump Media & Technology Group (TMTG) betrieben. Einem Bericht des US-Senders Fox News zufolge hat das Unternehmen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump seit März 2022 seine Rechnungen beim Hostinganbieter Rightforge nicht mehr bezahlt. Dieser ist darauf spezialisiert, technische Infrastruktur für konservative Projekte "ohne Zensur durch Big Tech" bereitzustellen.

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Dem Bericht zufolge schuldet Truth Social dem Provider bereits 1,6 Millionen US-Dollar. Rightforge drohe mit rechtlichen Schritten, um das Geld von Trumps Firmen einzufordern, meldete Fox unter Berufung auf mehrere nicht namentlich genannte Personen, die mit dem Thema vertraut seien. Golem.de berichtete darüber.

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