Für Claw-Bots und KI-Agenten: Nvidia plant Open-Source-KI-Plattform
Nvidia plant die Veröffentlichung einer Open-Source-Plattform für KI-Agenten und hat diese bereits Anbietern von Software für Unternehmen vorgestellt. Wie Wired unter Berufung auf interne Quellen berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sollen Unternehmen auf der Plattform KI-Agenten unabhängig davon betreiben können, ob ihr Produkt auf Nvidia-Chips basiert.
Mit Blick auf die vom 16. bis zum 19. März 2026 stattfindende Entwicklerkonferenz GTC soll Nvidia bereits an Unternehmen wie Salesforce, Cisco, Google, Adobe und Crowdstrike herangetreten sein, um Partnerschaften für die Agentenplattform zu knüpfen. Es wird erwartet, dass mögliche Partner im Austausch für ihre Mitarbeit an dem Projekt kostenlos einen frühen Zugang zu der Plattform erhalten.
Diese trägt den Codenamen Nemoclaw und deutet damit auf KI-Tools hin, die lokal auf dem Rechner der Anwender laufen und sequenzielle Aufgaben ausführen. Ein solches Tool ist zum Beispiel Openclaw, welches schnell große Beliebtheit erlangte, aber auch Risiken mit sich bringt .
Neue Softwarestrategie abseits von Cuda
Die Hinwendung zu Open-Source-KI-Modellen soll Teil einer Strategie von Nvidia sein, die Dominanz in der KI-Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Seine Softwarestrategie basiert bislang stark auf der Cuda-Plattform, die Entwickler bei der Softwareentwicklung an Nvidia-GPUs bindet. Immer mehr KI-Labore entwickeln allerdings eigene Chips , die zukünftig in Konkurrenz zu dem Hersteller treten werden.
Aufgrund des teilweise unberechenbaren Verhaltens und potenzieller Sicherheitsrisiken scheuen sich Unternehmen aber noch vor dem größeren Einsatz von agentischer KI. Nvidia versucht daher laut Wired, Unternehmenskunden auch durch zusätzliche Sicherheitsebenen für KI-Agenten zu gewinnen.
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