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Fuchsia: Googles rätselhaftes Mobile-OS bekommt eine Oberfläche

Google hat seinem immer noch etwas rätselhaften neuen Mobile-OS Fuchsia eine grafische Benutzeroberfläche spendiert: Armadillo zeigt Apps als Karten an und macht Vorschläge vom Google Assistant.

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Der Hauptbildschirm von Fuchsias neuer Benutzeroberfläche Armadillo
Der Hauptbildschirm von Fuchsias neuer Benutzeroberfläche Armadillo (Bild: Screenshot: Golem.de)

Für das in der Entwicklung befindliche Betriebssystem Fuchsia hat Google eine grafische Benutzeroberfläche programmiert. Das Armadillo getaufte GUI können interessierte Nutzer selbst ausprobieren, da es als APK für Android kompiliert werden kann - immerhin basiert die GUI auf Flutter, das Google für einige seiner Android-Apps benutzt. Darauf verweist Kyle Bradshaw von Hotfix.net. Bradshaw hat auch ein Video der neuen Oberfläche angefertigt.

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Armadillo ist vom Aufbau her vertikal ausgerichtet: Nutzer scrollen im Hauptmenü von oben nach unten. Geöffnete Apps werden als Karten dargestellt, dieser Aufbau erinnert etwas an die Übersicht der zuletzt genutzten Apps bei Android. Die App-Karten befinden sich oberhalb des zentralen Bildschirms.

Fenstermodus mit Drag-and-Drop

Wie Ars Technica schreibt, lassen sich die Anwendungskarten per Drag-and-Drop verschieben und übereinanderlegen. So wird Fuchsia schnell zu einem Multi-Window-Modus, was besonders bei Tablets praktisch sein dürfte.

Auf dem zentralen Bildschirm sehen Nutzer momentan ein Hintergrundbild, ein Bild von sich selbst sowie Informationen zu Ort und Zeit. Das Antippen des Nutzerbildes bringt ein Schnelleinstellungsmenü zum Vorschein, über das Nutzer unter anderem die Lautstärke oder das WLAN einstellen können.

Vorschläge vom Google Assistant auf dem Hauptbildschirm

Scrollt der Nutzer nach unten, sieht er verschiedene Vorschläge des Google Assistants, die ebenfalls in Kartenform dargestellt werden. Worauf die Vorschläge basieren, ist momentan noch nicht klar - in der aktuell kompilierbaren Version von Fuchsia finden sich hier Platzhalter.

Was Google mit Fuchsia genau vorhat, ist bisher noch nicht bekannt. Anders als Android basiert das System nicht auf einem Linux-Kernel, sondern auf einem eigenen Kernel namens Magenta, der auf dem Little Kernel von Travis Geiselbrecht und Brian Swetland erstellt worden ist. Magenta erweitert den Little Kernel um einige Konzepte und Funktionen wie Prozesse, einen ausgereiften User-Mode, ein Objektsystem sowie ein Sicherheitsmodell für ausgeführten Code.

Wer Fuchsia mit der Armadillo-UI nicht selber kompilieren möchte, findet auf Kyle Bradshaws Webseite eine fertige APK-Datei. Diese ist bei Dropbox hinterlegt, wird aktuell aber so häufig heruntergeladen, dass der Speicheranbieter den Zugriff vorübergehend gesperrt hat.

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taschenorakel 10. Mai 2017

Genau das. Danke, dass Du es nochmals erklärst. Nur dass Google eine der reichsten...

dejanmilo 10. Mai 2017

Meine Theorie ist: Google testet mit Armadillo nicht den Fortgang von Linux, sondern die...


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