FTX: Sam Bankman-Fried ist in allen Betrugsvorwürfen schuldig

Sam Bankman-Fried wurde von einer Jury in allen Anklagepunkten des Betrugs für schuldig befunden(öffnet im neuen Fenster) . Damit endet der Prozess um die spektakuläre Pleite das von ihm gegründete Unternehmen FTX, das zeitweise eine der größten Plattformen für Kryptowährungen war.
Bankman-Fried wurden in mehreren Fällen Betrug, Geldwäsche und Steuerbetrug vorgeworfen . Das Strafmaß für jeden der Anklagepunkte beläuft sich auf jeweils bis zu 20 Jahre(öffnet im neuen Fenster) , Bankman-Fried könnte also lebenslang im Gefängnis landen.
Bankman-Fried wurde im Dezember 2022 in den Bahamas verhaftet und an die USA ausgeliefert. Er bekannte sich damals nicht schuldig . Er musste noch während des Prozesses im August 2023 ins Gefängnis , nachdem er seiner ehemaligen Lebensgefährtin Caroline Ellison Nachrichten geschickt hatte. Da diese auch im Verfahren aussagte, sah die Staatsanwaltschaft eine Manipulation von Zeugen gegeben.
Ellison, die CEO des in den Betrug verstrickten Unternehmens Alameda Research war, und FTX-Mitgründer Gary Wang hatten sich bereits im Dezember 2022 schuldig bekannt und Deals mit der Staatsanwaltschaft geschlossen .
"Sam Bankman-Fried hat einen der größten Finanzbetrügereien in der amerikanischen Geschichte begangen – ein Multimilliarden-Dollar-Schneeballsystem, das ihn zum König der Kryptowährungen machen sollte" , so der oberste Staatsanwalt Damian Williams in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) . Die Kryptowährungsbranche sei neu, ist diese Art von Betrug sei "so aber alt wie die Zeit." Er nennt den Prozess gegen Bankman-Fried eine Warnung an alle, die glauben, "dass ihre Verbrechen zu komplex sind, um von uns entdeckt zu werden" . Er verspricht, dass "wir genug Handschellen für sie alle haben werden."



