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FTTH und FTTB: Nur 200.000 Haushalte in Deutschland nutzen Glasfaser

Die Glasfaserabdeckung in Europa wächst weiter, doch in Deutschland gibt es kaum eine Steigerung. Das gab die Branchenorganisation FTTH Council Europe auf einer Konferenz in London bekannt. In Russland haben dagegen 7,5 Millionen Haushalte einen FTTH-Anschluss.

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FTTH und FTTB: Nur 200.000 Haushalte in Deutschland nutzen Glasfaser
(Bild: Versatel)

In Deutschland gab es im Dezember 2012 205.600 zahlende Glasfasernutzer, sagte die Branchenorganisation FTTH Council Europe Golem.de. Das entspricht rund 0,5 Prozent, denn laut Statistischem Bundesamt gibt es rund 40 Millionen Haushalte in Deutschland. Darin sind Fibre To The Home (FTTH) und Fibre To The Building (FTTB) beinhaltet; eine weitere Aufschlüsselung macht das Council nicht. "Homes passed", also mit Glasfaser versorgt, waren 1.104.200 Haushalte in Deutschland.

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Im Januar 2012 hatten 166.000 Kunden einen FTTH- oder FTTB-Zugang, dies waren 0,4 Prozent aller Haushalte.

Das FTTH Council Europe ist eine Branchenorganisation, in der Netzwerkausrüster wie Alcatel-Lucent, Cisco, Ericsson, Motorola, Nokia Siemens Networks, Huawei und Glasfaserkabelhersteller zusammengeschlossen sind.

Im zweiten Halbjahr 2012 hat Russland nach den Angaben der Organisation 2,2 Millionen Haushalte neu an Glasfasernetze angeschlossen - das sind mehr als alle 27 EU-Staaten zusammen und entspricht einer Steigerung um 42 Prozent. Damit haben in Russland 7,5 Millionen Haushalte einen FTTH-Anschluss.

In der Europäischen Union hat sich das Wachstum beschleunigt; es betrug in der zweiten Jahreshälfte 15 Prozent. Das entspricht 820.000 neuen Glasfaserkunden, und die Anzahl der angeschlossenen Haushalte erreichte 6,24 Millionen. Dabei entfallen 26 Prozent der neuen Anschlüsse auf Skandinavien, die baltischen Staaten und die Niederlande, 33 Prozent auf osteuropäische Mitgliedstaaten und 30 Prozent auf Frankreich und Portugal.

Den dynamischsten Ausbau gab es im zweiten Halbjahr neben Russland in der Türkei, in der Ukraine, Spanien und Bulgarien. In der Türkei hat sich die Zahl der Glasfaseranschlüsse in den Haushalten 2012 mehr als verdoppelt, und auch in Spanien hält das Wachstum an.

Bei der Abdeckung mit Glasfaser ist nach wie vor Litauen führend. Das Land ist komplett mit Glasfaser erschlossen. 100 Prozent aller Haushalte können laut den Angaben einen FTTH-Anschluss nutzen, und 31 Prozent sind zahlende Kunden. Auf dem zweiten Platz liegt Schweden, wo 22,6 Prozent aller Haushalte an ein Glasfasernetz angeschlossen sind. Insgesamt gibt es nun 10 europäische Länder mit einem Versorgungsgrad über 10 Prozent - nach 7 im Juni 2012. Dies sind in der Reihenfolge der Abdeckung Litauen, Schweden, Bulgarien, Lettland, Norwegen, Russland, die Slowakei, Slowenien, Dänemark und Portugal.

"Die Unterschiede zwischen Pionieren und Nachzüglern werden immer deutlicher", sagte Karin Ahl, Präsidentin des FTTH Council Europe. "Zudem können Länder mit guter Glasfaserabdeckung neue und innovative Dienste etwa im Gesundheitswesen oder bei Smart-Grid-Technologie wesentlich schneller einführen."

Italien, und trotz des derzeitigen Wachstums auch Spanien bilden die Schlusslichter in der FTTH-Tabelle. Die Statistik des FTTH Council berücksichtigt lediglich Staaten mit mindestens 200.000 Haushalten und einer Abdeckung mit FTTH-Anschlüssen von mindestens einem Prozent. Großbritannien kommt derzeit nur auf 0,1 Prozent, und auch Deutschland scheitert mit 0,5 Prozent nach wie vor an der 1-Prozent-Hürde.



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TmoWizard 23. Feb 2013

Eventuell die Telekomiker? Bei mir vor der Hütte ist seit März 2010 Glasfaser verlegt...

Das_B 22. Feb 2013

Zudem ist bei den meisten eine Bindung an Kabel BW über einen Drittanbieter ein muss da...

matok 21. Feb 2013

Naja, Mutti sagt heute das, morgen das Gegenteil. Bei Angie muss man sich einfach...

monkman2112 21. Feb 2013

Dito. Könnt' kotzen. Wobei ich dank Annex-J so schlecht auch wieder nicht dastehe (2700...

FrankTzFL1977 21. Feb 2013

Die Manager der Konzerne wollen nicht investieren und wenn doch müssen die Investitionen...


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