FTTH: Telekom steigt massiv in Münchens Glasfaserausbau ein

Seit M-net nicht mehr ganz München ausbauen kann, hat der Netzbetreiber plötzlich viele neue Freunde. Auf die Deutsche Glasfaser folgt jetzt die Deutsche Telekom.

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Jubel über den Sieg in München über die Stadtwerke
Jubel über den Sieg in München über die Stadtwerke (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom wird in München für 500 Millionen Euro ein eigenes Glasfasernetz errichten und das FTTH/B-Netz von M-net mitnutzen. Das gab das Unternehmen am 10. Juni 2021 bekannt. Die Investition erfolge bis zum Jahr 2030.

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Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte: "Ich begrüße das Engagement der Telekom in München sehr." M-net-Chef Nelson Killius hatte die Zusammenarbeit mit dem früheren Gegner in dieser Woche bereits öffentlich gemacht. Für die bestehenden weiträumig ausgebauten Glasfasernetze von den Stadtwerken München (SWM) und M-net hat sich die Telekom nun auf eine gemeinsame Nutzung des Netzes geeinigt. Hier kauft der Konzern Bitstream-Vorleistung ein.

In Vierteln mit eher niedriger Bevölkerungsdichte sei "ein Ausbau in der bestehenden Form wirtschaftlich nicht vertretbar", hatten die Stadtwerke erklärt. Betroffen waren Gebiete in Lochhausen und Langwied. Die Absage an den versprochenen Ausbau für die gesamte Stadt führte sofort zu Angeboten von Deutsche Glasfaser und nun der Telekom.

Telekom: Wir bauen da aus, wo M-net es nicht kann

"Dazu bauen wir jetzt im Eigenausbau die Bereiche aus, in denen bislang kein Zugang zum Glasfasernetz besteht. In den anderen Bereichen kooperieren wir mit dem Anbieter M-net, der heute schon über ein weit verzweigtes Glasfasernetz in der Stadt verfügt", sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom.

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Laut Stadtwerke-München-Chef Florian Bieberbach haben SWM und M-net bislang rund 500 Millionen Euro investiert. Heute seien gut 600.000 Haushalte angebunden, bis zum Abschluss des kürzlich erweiterten Ausbaus im Jahr 2023 werden SWM und M-net rund 650.000 Haushalten einen Zugang anbieten können.

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