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FTTH: Telekom gründet eigene Kabel-Tiefbau-Firma

Die Telekom bekommt aus der Baubranche nicht genügend Tiefbaukapazität für FTTH . Jetzt gräbt der Konzern selbst mit Magenta-Baggern.
/ Achim Sawall
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Marie-Christine Berger und Sascha Balthun (beide Telekom Technik) werben für die Tiefbau GmbH. (Bild: Deutsche Telekom)
Marie-Christine Berger und Sascha Balthun (beide Telekom Technik) werben für die Tiefbau GmbH. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom gründet eine eigene Tiefbau-Firma für Fiber To The Home (FTTH). Wie der Netzbetreiber am 5. Oktober 2023 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , sollen bis Ende 2024 rund 230 Beschäftigte eingestellt werden. Abdu Mudesir, Geschäftsführer Technik der Telekom Deutschland, sagte: "Das neue Tiefbauteam ist unsere Antwort auf die begrenzten Tiefbau-Kapazitäten."

Die Telekom kooperiere weiterhin mit externen Tiefbaufirmen und werde die Zusammenarbeit intensivieren.

Telekom sucht Experten

Die ersten Ausbauaktivitäten des neuen Unternehmens Deutsche Telekom Tiefbau sind noch für dieses Jahr in Nordrhein-Westfalen geplant. In Bochum entsteht ein Competence Center der Gesellschaft. In den nächsten Schritten wird ein Netz von rund 15 Standorten in Deutschland aufgebaut, etwa in Offenburg, Nürnberg oder Neuruppin. Neben Fachkräften für den Tiefbau werden auch Personen für die Bauleitung, Betriebsleitung, Personalplanung und das Fuhrparkmanagement eingestellt.

Durch die Deutsche Telekom Tiefbau wird das Glasfaser-Team der Telekom weiter verstärkt. Über 1.000 zusätzliche Glasfaserexperten wurden in der ersten Jahreshälfte von der Fiber Factory eingestellt. Weitere Fachkräfte sollen für die Montage, Technik und Baubegleitung folgen. Im Jahr 2023 entstehen 2,5 bis drei Millionen neue Anschlüsse durch den größten Festnetzbetreiber Deutschlands.


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