Zum Hauptinhalt Zur Navigation

FTTH: Telekom bietet 1 GBit/s für Glasfaserkunden

Ifa 2017
Die Telekom hat zwar wenige FTTH -Kunden, die bekommen jetzt aber eine sehr hohe Datenrate, Sprachflatrates und EntertainTV Plus. Van Damme sagt auf der IFA ein letztes Mal: "Vectoring ist Glasfaser."
/ Achim Sawall
203 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Niek Jan van Damme - noch Chef der Telekom Deutschland - auf der IFA 2017 (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Niek Jan van Damme - noch Chef der Telekom Deutschland - auf der IFA 2017 Bild: Achim Sawall/Golem.de

Die Deutsche Telekom bietet den Tarif Magenta Zuhause Giga mit 1 GBit/s für die Kunden an, die mit FTTH versorgt sind. Das gab Niek Jan van Damme, Chef der Telekom Deutschland, am 1. September 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Tarif kostet 119,95 Euro im Monat, der Upload liegt bei bis zu 500 MBit/s.

Magenta Zuhause Giga bietet auch eine Telefonieflatrate in das deutsche Festnetz und die deutschen Mobilfunknetze sowie das IP-TV Angebot Entertain TV Plus.

Dieses Angebot sei nur für FTTH-Kunden, sagte van Damme. Solche Datenraten sind mit Vectoring nicht möglich. "FTTH betrifft eine ganz kleine Menge der Kunden in Deutschland. Es sind fast 700.000 Kunden zum Ende des Jahres" , ergänzte er. Die Telekom habe 445.000 km Glasfaser verlegt.

Van Damme geht

Der scheidende Deutschlandchef erklärte, dass dies seine letzte IFA sei. Er hielt an der Darstellung des Konzerns zu Vectoring und Glasfaser fest: "Es geht nicht nur um FTTH, auch Vectoring ist Glasfaser. Die Möglichkeiten von Kupfer sind noch immer nicht ausgeschöpft."

Beim Netzausbau in anderen Ländern wie der Schweiz und den Niederlanden entschied man sich laut van Damme auch für den Vectoringausbau, weil FTTH zu lange dauere. Dort helfe die Telekom mit ihrem Wissen.

"Wir haben angekündigt, 80 Prozent der Haushalte in Deutschland mit Breitband - mindestens 50 MBit/s - abzudecken, und das werden wir umsetzen" , sagte van Damme.

Nach einer Übergangszeit im vierten Quartal dieses Jahres übernimmt im Januar 2018 Dirk Wössner den Posten von van Damme. Er kommt von Rogers Communications aus Kanada, wo 1 GBit/s nach Darstellung der Telekom flächendeckend angeboten wird. Rogers Communications ist in Kanada aktiv im Bereich TV-Kabelnetz, Festnetz und Mobilfunk.


Relevante Themen