FTTH: Telekom baut mehr Super Vectoring als Glasfaser aus

Bei der Telekom wurden eine Million Haushalte auf Super Vectoring erweitert. FTTH gab es für weitere 270.000.

Artikel veröffentlicht am ,
Super Vectoring mit neuer Linecard
Super Vectoring mit neuer Linecard (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom baut weiterhin viele Super-Vectoring-Zugänge aus. Das gab der Netzbetreiber am 27. Mai 2022 bekannt. Die Telekom hat seit Anfang des Jahres für insgesamt 2,5 Millionen Haushalte mit Super Vectoring oder Glasfaser die Datenübertragungsarte erhöht.

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Zuletzt machte die Telekom zum Vectoringausbau im November 2021 Angaben, die einen Vergleich ermöglichen: Beim einfachen Vectoring verringerte sich die Anzahl der Anschlüsse, vermutlich weil diese auf Super Vectoring ausgebaut wurden. Die Zahl sank um 100.000 auf 34,3 Millionen Haushalte. Die Anzahl der Zugänge, die einen Tarif mit bis zu 250 MBit/s ermöglichen, stieg um 1 Million auf 27,4 Millionen. Die große Mehrheit der Telekom-Anschlüsse basiert damit weiter auf Vectoring oder Super-Vectoring.

Die Zahl der Haushalte, die einen Glasfaseranschluss erhalten können, stieg in den ersten vier Monaten des Jahres um 270.000 und beträgt 3,6 Millionen. Hier sind Datenraten bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich.

Bei allen Anschlussarten werden nur die ausgebauten Haushalte, nicht die tatsächlichen Kundenzahlen genannt.

Beim Vectoring werden noch Altverträge erfüllt

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Beim Vectoring-Ausbau (Fiber To The Curb - FTTC) wird die Glasfaser bis zum Verteilerkasten am Straßenrand verlegt, den die Telekom Multifunktionsgehäuse (MFG) nennt. Beim Upgrade auf Super Vectoring muss im Verteilerkasten nur die 17a-Linecard gegen eine 35b-Linecard ausgewechselt werden, das Verlegen neuer Kabel ist nicht notwendig. Mit Super Vectoring sind bei der Telekom VDSL-Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar.

Anfang Dezember 2020 sagte Konzernchef Tim Höttges: "Wir haben die IP-Umstellung, den Vectoring- und Super-Vectoring-Ausbau abgeschlossen und machen so Mittel frei für Glasfaser." Zukünftig gehe es neben dem Verlegen von Glasfaser darum, FTTH-Anschlüsse in hoher Stückzahl zu produzieren. Doch bei Fiber To The Curb werden von der Telekom noch lange Zeit alte Verträge aus Förderprogrammen erfüllt, die vom Zuschlag bis zur Anschaltung einen Realisierungszeitraum von rund 48 Monaten haben.

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B 28. Mai 2022 / Themenstart

Wenn bei den MFG das Maximum rausgeholt wird. Ich finde es sehr gut, wenn jedes MFG in...

spezi 28. Mai 2022 / Themenstart

Abgesehen von dem was Bonarewitz geschrieben hat: es geht hier nicht um Technologien...

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