Zum Hauptinhalt Zur Navigation

FTTH: Telekom baut 150.000 neue Glasfaserzugänge

Trotz sommerlicher Hitze hat die Deutsche Telekom Glasfaser zu vielen neuen Haushalten verlegt. Doch bis es mehr Glasfaser- als FTTC -Kunden gibt, wird es noch einige Jahre dauern.
/ Achim Sawall
18 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Netzausbau bei um die 30 Grad: Die Telekom baut im Juli 2024 aus. (Bild: Deutsche Telekom)
Netzausbau bei um die 30 Grad: Die Telekom baut im Juli 2024 aus. Bild: Deutsche Telekom

Die Zahl der Haushalte mit buchbarem Glasfaseranschluss im Netz der Telekom stieg im Juli um 150.000. Das gab der Netzbetreiber am 22. August 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Mit mehr als 770.000 Kilometern Länge betreibt die Telekom das größte Glasfasernetz Deutschlands.

Insgesamt will die Telekom jährlich mehr als 2,5 Millionen Haushalte neu mit FTTH anbinden.

Allerdings ist die große Mehrheit der Kunden der Telekom noch teilweise auf Kupferdraht angewiesen. Laut Geschäftsbericht betrieb die Telekom zum Ende des zweiten Quartals 2024 eine Anzahl von 17,253 Millionen Festnetzanschlüssen, für die Kunden einen Vertrag haben (Homes Activated).

Telekom-Chef prognostiziert starkes Wachstum bei FTTH

Zieht man die 1,2 Millionen gemeldeten FTTH-Kunden ab, kommt man auf rund 16 Millionen Telekom-Anschlüsse, die meist auf der letzten Meile noch auf Kupferbasis basieren. Damit gibt es bei der Telekom 1,2 Millionen Homes Activated bei Glasfaser und bei FTTC (Fiber-To-The-Curb) 16 Millionen Homes Activated, also rund dreizehnmal soviele.

Srini Gopalan, der Chef der Telekom Deutschland, betonte im April 2024 , dass es künftig mehr Nachfrage für Glasfaser geben werde. "Ein Drittel bis die Hälfte unserer VDSL-Kunden erreichen mittelfristig das Limit der Technologie" , sagte Gopalan. "Sie werden als Nächstes auf Glasfaser wechseln wollen." Die Telekom will zudem die Anzahl ihrer FTTH-Kunden im Jahr 2024 stark erhöhen. "Ich rechne mit 450.000 neuen Glasfaserkunden in diesem Jahr" , erklärte Gopalan. Das wäre eine Steigerung um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 300.000 Kunden.


Relevante Themen