FTTH: Stadtwerke und Telekom bauen zusammen Glasfaser aus
Die Deutsche Telekom und die Stadtwerke in Münster wollen zusammen Glasfaser ausbauen. Das gaben die Unternehmen am 29. Juli 2020 bekannt.(öffnet im neuen Fenster) Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden bei der Telekom Deutschland, und Sebastian Jurczyk, Vorsitzender der Stadtwerke-Geschäftsführung, unterschrieben eine entsprechende Absichtserklärung.
Die Stadtwerke sind für den Bau der passiven Technik verantwortlich, die Telekom für den Betrieb der aktiven Netzkomponenten. Beide Netzbetreiber vermarkten Glasfaserverträge als eigenständige Anbieter. Im zweiten Quartal 2021 wollen die Partner ein erstes Gebiet gemeinsam erschließen.
In zwei Stadtvierteln Münsters betreiben die Stadtwerke bereits ein Glasfasernetz. Mit der Erschließung des Stadtteils Amelsbüren und der Umsetzung des Bundesförderprogramms Breitband beginnt das Unternehmen noch in diesem Jahr.
Bis zum Jahr 2030 soll in 160.000 Haushalten in Münster FTTH (Fiber To The Home) verfügbar sein. Dafür sollen rund 40.000 Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen werden.
Zuvor hatten die Stadtwerke Münster eine Partnerschaft mit 1&1 Versatel
Die Stadtwerke Münster hatten im Juni 2017 den gemeinsamen Ausbau mit 1&1 Versatel , einer Tochterfirma von United Internet, angekündigt. In den zwei Ausbaugebieten Kreuzviertel und Hansaviertel sollte flächendeckend FTTH errichtet werden.
Die Telekom hatte im Mai 2015 Münster aus den Planungen für den FTTH-Ausbau herausgenommen, weil sich nicht genügend Interessenten gemeldet hatten. Zehn Prozent der Haushalte eines Ausbaugebiets mussten einen Vorvertrag abschließen, erst dann begann die Telekom mit dem Netzausbau.
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