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FTTH: M-net baut Glasfaser vom Keller bis in die Wohnung

Bei M-net wird der Glasfaser -Ausbau in den Wohnhäusern weitergeführt. FTTB reicht nicht mehr aus.
/ Achim Sawall
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Nelson Killius, Geschäftsführung von M-net (links) und Florian Bieberbach, SWM Geschäftsführung (Bild: M-net)
Nelson Killius, Geschäftsführung von M-net (links) und Florian Bieberbach, SWM Geschäftsführung Bild: M-net

In den vergangenen Monaten haben die Stadtwerke München (SWM) und M-net rund 8.000 Haushalte mit FTTH (Fiber To The Home) ausgestattet. Wie der Netzbetreiber am 6. Mai 2023 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , soll dieser Ausbau weiter beschleunigt werden. Bisher reicht das Netz von M-net mit größtenteils nur bis in den Keller von Wohnhäusern (Fiber To The Building – FTTB).

Beitragen werde dazu auch ein neu eröffnetes Glasfaser-Infocenter in der Hanauer Straße 20 in München-Moosach, erklärte M-net, wo sich Hausbesitzer und Vermieter informieren können.

Bisher wurde meist nur FTTB ausgebaut. Erst in den vergangenen Jahren begann M-net mit FTTH. Zusätzlich installieren die Stadtwerke München beim Ausbau im Gebäude Service-Anschlussdosen für den Anschluss von Smart-Gateways zur Digitalisierung der Stromnetze, für PV-Anlagen oder weitere technische Einrichtungen, die einen Kommunikationsanschluss benötigen. Somit können die Anschlussdosen nicht nur für Internet genutzt werden, sondern auch für E-Laden, Smart-Grid, Smart-Meter oder PV-Anlagen.

M-net: 650.000 Haushalte sind mit FTTB versorgt

M-net verlegt nicht selbst: Die Stadtwerke München errichten passive Glasfaser. M-net, der Netzbetreiber der Stadtwerke in großen bayerischen Metropolen, übernimmt den Betrieb und die Vermarktung an die Nutzer. Der gemeinsame Glasfaserausbau läuft bereits seit dem Jahr 2010. Rund 650.000 Haushalte und Unternehmen sind schon mit FTTB versorgt, das entspricht laut M-net einer Abdeckung von rund 70 Prozent. In Vierteln mit eher niedriger Bevölkerungsdichte sei "ein Ausbau in der bestehenden Form wirtschaftlich nicht vertretbar" , hatten die Stadtwerke im März 2021 erklärt. Betroffen waren Gebiete in Lochhausen und Langwied. Die Absage an den versprochenen Ausbau für die gesamte Stadt führte zu Ausbauankündigungen durch von Deutsche Glasfaser und der Deutschen Telekom , woraus Kooperationen entstanden. Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus startete zudem eine Vermarktungsoffensive in München .


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