FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland

Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

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Ausbau auf dem Lande
Ausbau auf dem Lande (Bild: Liberty)

Der frühere Mutterkonzern von Unitymedia versucht es in Deutschland erneut mit einem Fiber-To-The-Home-Projekt. Wie Liberty Network Germany bekannt gab, sollen am Starnberger See in den bayrischen Gemeinden Feldafing und Tutzing knapp 8.000 Haushalte und Gewerbetreibende als Kunden gewonnen werden. Zuvor war das erste Ausbauprojekt des US-Konzerns in Deutschland gescheitert.

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Bis Ende 2023 plant Liberty Networks Germany den Aufbau des Glasfasernetzes in den bayrischen Gemeinden. Bürgermeisterin Marlene Greinwald aus Tutzing und Bürgermeister Bernhard Sontheim aus Feldafing begrüßten das Vorhaben. "Wir freuen uns, dass mit Liberty Networks Germany endlich ein Anbieter Interesse am Ausbau im ländlichen Bereich hat. Ich gehe davon aus, dass neben den verbindlichen und flächendeckenden Ausbauzielen auch der Einsatz modernster und effizientester Netztechnik zum Einsatz kommen wird", sagte Sontheim.

Glasfasernetz mit einer Länge von 172 Kilometern

Für die Breitbanderschließung der Wohn- und Gewerbegebiete in beiden Gemeinden für ein Glasfasernetz mit einer Länge von 172 Kilometern seien Investitionen in Höhe von 14,5 Millionen Euro erforderlich. Eine Eigenbeteiligung der Gemeinde ist nicht vorgesehen.

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Der Internettarif von Liberty Deutschland wird Hellofiber heißen. Der schnellste Tarif heißt Rennen und bietet 1 GBit/s im Download und 500 MBit/s im Upload für 24,99 Euro im Monat. Bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten erhöht sich der Preis ab dem siebten Monat auf 89,99 Euro. Mit zum Produktpaket gehört Telefonie und eine Sprachflatrate im Festnetz und im Mobilfunk.

Eine Besonderheit ist, dass man zu den Tarifen einen sogenannten Upload-Boost hinzubestellen kann, wodurch die Datenrate auch im Upload auf das Tempo des Downloads angehoben wird. Bei den beiden schnellen Tarifen beträgt der Preis für den Upload-Boost zusätzlich 9,99 Euro.

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