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FTTH: Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

Vodafone hat sich mit dem Landkreistag verbunden, und bekennt sich zum Glasfaserausbau. Heute fand ein spannendes Treffen in Berlin statt.
/ Achim Sawall
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Partner von Vodafone: die Deutsche Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)
Partner von Vodafone: die Deutsche Glasfaser Bild: Deutsche Glasfaser

Der Deutsche Landkreistag (DLT) und Vodafone Deutschland haben gemeinsam die Wichtigkeit eines weiteren konsequenten Breitbandausbaus mit Glasfaser betont. Das gab der DLT am 19. Februar 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Sicherzustellen sei hierbei, dass es sich tatsächlich um Glasfaser bis ins Gebäude handelt, erklärte der DLT.

An dem Treffen nahmen über 100 Landkreisvertreter und Abgeordnete in Berlin auf Einladung des Deutschen Landkreistags teil, um auf der Kommunalkonferenz das Thema Breitband zu diskutieren.

Landkreise nehmen Ausbau in die eigene Hand

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter stellte DLT-Präsident Reinhard Sager das Programm Gigagemeinde vor. Gigagemeinde ist ein Kooperationsprogramm mit Kommunen, das laut Unternehmensangaben rund zwei Millionen Menschen im ländlichen Raum mit Glasfaseranschlüssen versorgen wird.

Sager sagte: "Wir brauchen eine flächendeckende, hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur. Und zwar möglichst schnell." Gerade in ländlichen Räumen seien hierfür sogenannte Landkreis- und Gemeindemodelle besonders gut geeignet. " Das Bekenntnis von Vodafone zu einem partnerschaftlichen Breitbandausbau freut uns sehr ", betonte Sager.

Über die Hälfte der Landkreise erwarte durch die Digitalisierung Effizienzgewinne für die Verwaltungsorganisation, ergab eine Umfrage. Der fehlende oder unzureichende Breitbandausbau stelle das größte Hemmnis für digitale Angebote dar, betonte der DLT-Präsident.

Vodafone-Deutschlandchef Ametsreiter sagte: "Über die Hälfte aller deutschen Firmen surft nach wie vor mit weniger als 30 Megabit. Und auf dem Land werden selbst solche Werte selten erreicht. Das wollen wir ändern."

Bei der Umsetzung der geplanten Bundesförderung in Höhe von zehn bis zwölf Milliarden Euro müsse laut Sager die bisherige starke Funktion der Kreise erhalten bleiben. "Der Ausbau in Deutschland ist ohne die Landkreise und Gemeinden nicht zu stemmen."

Inzwischen nähmen immer mehr Landkreise und Gemeinden ihren Breitbandausbau selbst in die Hand. "Das begrüßen wir. Und wollen als Partner helfen" , erklärte Ametsreiter. Das bringe für kommunale Kassen sichere, nachhaltige Erträge.


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