FTTH: In Südkorea bekommen erste Haushalte 52,5 GBit/s

SK Broadband kombiniert verschiedene Techniken von Nokia, um Höchstwerte für private Haushalte anzubieten. Alle Kunden sollen nun 10 GBit/s bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Netzwerktechnik
Nokia-Netzwerktechnik (Bild: Nokia)

Nokia und der Netzbetreiber SK Broadband statten erste Haushalte mit sehr schnellen Glasfaserverbindungen aus. Das gab der finnische Ausrüster am 17. Oktober 2016 bekannt. Eingesetzt wurden Verteilerkästen (Multi-Dwelling Units - MDUs), in denen TWDM-PON mit 40 GBit/s und XGS-PON mit 10 GBit/s symmetrisch und GPON mit 2,5 GBit/s kombiniert wurden. Aggregiert seien so 52,5 GBit/s beim Endkunden angekommen.

Stellenmarkt
  1. KIS-Betreuer iMedOne (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Leipzig
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) First-Level-Support
    Stadtwerke Emmendingen GmbH, Emmendingen
Detailsuche

Bei Fiber-To-The-Home-Anschlüssen (FTTH) werden sonst üblicherweise maximal 1 GBit/s erreicht.

SK Broadband in Südkorea ist einer der führenden Netzbetreiber weltweit und bietet sehr hohe Datenübertragungsraten. Im Jahr 2006 setzt SK Broadband bereits kommerziell 2,5 GBit/s mit GPON ein. Im Jahr 2014 folgte das nach den Angaben weltweit erste 10 GBit/s mit E-PON.

Kostengünstige Upgrades für Netzbetreiber

Laut Nokia kam auf der vorhandenen Plattform Gigabit Passive Optical Network (GPON) für 2,5 GBit/s zum Einsatz, auf der nun 52,5 GBit/s erreicht wurden. Damit seien kostengünstige Upgrades für Netzbetreiber machbar.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    29. November–3. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Land will bis zum Jahr 2020 alle Einwohner mit Gigabit-Zugängen versorgen. SK Broadband will nun noch einen Schritt weitergehen und allen Kunden 10 GBit/s bieten. Federico Guillen, President der Nokia Fixed Networks Group, sagte, Südkorea starte eines der schnellsten Netzwerke der Welt.

10G-PON oder XG-PON ist unter ITU-T G.987 standardisiert. Die Datenübertragungsraten sind 10 GBit/s im Downstream und 2,5 GBit/s im Upstream. Symmetrisch ist 10G-PON als XG-PON2 mit 10 GBit/s Upstream möglich, jedoch nur bei Einsatz von teureren Burst-Modus-Lasern. Die ITU ist die Internationale Fernmeldeunion (International Telecommunication Union - ITU).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


neocron 20. Okt 2016

Interessant, in meiner ehem. Wohnung wurden jetzt die 6 Mbit auf 100 ausgebaut ... und...

Ovaron 18. Okt 2016

Weil fast 90% der Anschlüsse 4 Mbit oder mehr kriegen sieht es Grau aus? inzwischen 14...

blubberer 17. Okt 2016

Bullshit & Buzzword Bingo: 1 Mio Invest gespart bietet ein besseres Share Holder Value...

sneaker 17. Okt 2016

Ich hab bei Oberursel noch mal die Karte (https://telekom.de/schneller) mit der...

mhstar 17. Okt 2016

Siehe die aktuellen DDoS Attacken mit 100+ GBit, und der aktuellen Rekord-Attacke mit 1.1...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /