• IT-Karriere:
  • Services:

FTTH: Hälfte der Münchner Wohnungen bekommt Glasfaser

100 Millionen Meter Glasfaserkabel sollen in München bis 2013 verbaut werden: Das hat Oberbürgermeister Ude auf der FTTH Conference angekündigt - und die "fortgesetzte Benachteiligung des ländlichen Raumes" bemängelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Christian Ude
Christian Ude (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

In München sollen bis 2013 die Hälfte aller Wohnungen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Das hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am 15. Februar 2012 auf der Fiber To The Home Conference erklärt.

Stellenmarkt
  1. Elkamet Kunststofftechnik GmbH, Biedenkopf
  2. Technische Universität Berlin, Berlin

Ude sagte: "Bis 2013 werden wir in einem ersten Schritt insgesamt 32.500 Gebäude mit rund 350.000 Wohnungen an das Glasfasernetz anschließen - das ist die Hälfte des gesamten Münchner Wohnungsbestandes. Im vergangenen Herbst konnten wir bereits Halbzeit feiern. Rund 18.500 Gebäude in München haben inzwischen bereits einen Glasfaseranschluss."

Das Glasfasernetzwerk werde sich durch alle Stadtteile innerhalb des Mittleren Rings ziehen. Der städtische Haushalt werde dabei nicht belastet, da der Glasfaserausbau von den Stadtwerken München und Mnet "aus eigener Kraft finanziert" werde, behauptete Ude. Die Stadtwerke als 100 Prozent in städtischem Besitz befindliches kommunales Unternehmen investierten in die neue Infrastruktur 170 Millionen Euro, zusammen mit ihrer Tochter Mnet liege die Investitionssumme bei rund 250 Millionen Euro. Geboten würden damit Internetzugänge mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 100 MBit/s.

Dieser Ausbau werde bis zu zwei Millionen Meter Grabenlänge erfordern, worin etwa 100 Millionen Meter Glasfaserkabel verbaut würden.

Zugleich kritisierte Ude, dass es bei der Datenrate noch ein krasses Stadt-Land-Gefälle in Bayern gebe, welches handfeste wirtschaftliche und soziale Nachteile für große Teile der Bevölkerung bedeute. Überall in Bayern stünden zwar Internetzugänge mit mindestens 1 MBit/s zur Verfügung, doch im Unterschied zur Versorgung in München zeige sich "die fortgesetzte Benachteiligung des ländlichen Raumes". Es sei "ganz klar eine staatliche Aufgabe, für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern zu sorgen", betonte Ude.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG 65UN71006LB 65 Zoll LCD + Magic Remote für 616€, Huawei P30 Lite E Smartphone 64GB...
  2. (u. a. Crusader Kings 3 für 35,99€, Elite Dangerous für 5,99€, Dead Island - Definitive...
  3. 3.999€ (statt 4.699€)
  4. 74,99€ (Bestpreis)

Endwickler 17. Feb 2012

Naja, wenn man allein nach den genannten Zahlen geht: München hatte 2010 741232...

fabe 16. Feb 2012

Kann dir nur zu stimmen, gibt noch entliche Orte in Bayern ohne DSL. Das hat sich aber in...

rmoriz 15. Feb 2012

Ich bin selbst Kunde bei m-net. SWM/M-net verlegen glasfaser in den Keller (Basement...

KillerJiller 15. Feb 2012

Setzt aber erstmal voraus, dass es da mal eine echte Flat gäbe. Und ohne Public IP und...

anybody 15. Feb 2012

23.519¤ um am Wochenende ne Störung melden zu können? Würde ich nicht ausgeben. Ok, ich...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt

Das Galaxy S21 Ultra ist das Topmodell von Samsungs neuer S21-Reihe und unterscheidet sich deutlich von den beiden anderen Modellen.

Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /