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FTTH: Google Fiber wird TV-Kabelnetzbetreiber

Google Fiber konzentriert sich auf die Vermarktung an Wohnblöcke. 3.000 Wohnkomplexe in den Fiber Cities erhielten nun Glasfaser- und TV-Versorgung. Zuvor waren die großen Pläne für einen Ausbau in den USA gestoppt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Fiber-Ausbau für Wohnblöcke
Google-Fiber-Ausbau für Wohnblöcke (Bild: Google Fiber)

Google Fiber führt seinen Ausbau in den USA nach langen Unterbrechungen und Unsicherheiten weiter. Wie das Unternehmen am 28. September 2017 bekanntgab, wurden in über 3.000 Wohnblöcken nun Glasfaseranschlüsse mit TV-Versorgung verlegt.

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Dies wurde zusammen mit Wohnungsgesellschaften in verschiedenen Städten realisiert, in denen Google Fiber bereits aktiv ist.

Lee Bienstock, Head of Partnerships, erklärte im Blog des Unternehmens: "Es ist eine gemeinsame Anstrengung - in Zusammenarbeit mit jedem Anwesen suchen wir den besten Weg, für den Service für die Bewohner, vom Baubeginn bis zur Installation und der Aufnahme unseres Dienstes. Jedes Projekt ist einzigartig. Wir beginnen mit dem Designprozess, um zu gewährleisten, dass Immobilienmanager Google Fiber als Alleinstellungsmerkmal ihrer Immobilien gegenüber den potentiellen Bewohnern nutzen können." Damit betreibt Google Fiber das Geschäft eines typischen TV-Kabelnetzbetreibers. Der Anbieter hatte einmal Pläne, die USA komplett zu versorgen und die Kabelnetzbetreiberbranche zu ersetzen.

Golem.de hat von Google Fiber erfahren, dass es sich um FTTH-Ausbau handelt. Hier kommt noch keine Webpass-Funktechnik zum Einsatz. Es gebe keinen Neustart, hieß es aus dem Unternehmen. Der Ausbau in Huntsville (Alabama) und in Louisville (Kentucky) sei aber planmäßig erfolgt.

Google Fiber: Der Anfang vom Ende

Google Fiber hatte nie Angaben zur Anzahl seiner Kunden gemacht. Weil der Anbieter im August 2016 von den ursprünglich geplanten fünf Millionen Kunden fünf Jahre nach seinem Start noch sehr weit entfernt war, setzte die Konzernführung den Ausbau aus. Google Fiber kündigte im Oktober 2016 an, den Ausbau in zehn Städten zu stoppen oder auszusetzen und Beschäftigte zu entlassen. Der Ausbau in Huntsville (Alabama), San Antonio (Texas) und Louisville (Kentucky) sollte jedoch noch ausgeführt werden. Neun Prozent der rund 1.500 Beschäftigten wurden entlassen. Laut Business Insider wurden Anfang des Jahres zudem mehrere hundert Beschäftigte in andere Konzernbereiche versetzt.

Ein Google-Fiber-Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet 70 oder 80 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, einem Tablet und einem NAS.



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bombinho 01. Okt 2017

Jupp, das ist ja auch die Aussage des Artikels, siehe letzte zwei Absaetze. (und meine...


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