Das langsames Sterben von Google Fiber

In Nashville klagten große Telekommunikationsbetreiber und blockierten für Google Fiber den Zugang zur Hälfte der 88.000 Kabelmasten der Stadt. Fast vier Jahre, nachdem das Unternehmen bekanntgab, dass es Nashville ausbauen würde, erreichte Google Fiber Ende vergangenen Jahres zehn Stadtviertel in Nashville.

Alphabets Google Fiber war einst angetreten, um TV-Kabelnetz- und Festnetzbetreiber wie Comcast, Time Warner Cable und Verizon, die "träge, räuberisch und innovationsfeindlich" seien, zu ersetzen. Geplant war nichts weniger als ein nationaler FTTH-Ausbau.

Google Fiber hat nie Angaben zur Anzahl seiner Kunden gemacht. Laut Informationen von Motherboard konnte Google Fiber nur 500.000 Kundenverträge abschließen. Weil der Anbieter damit im August 2016 von den ursprünglich geplanten fünf Millionen Kunden fünf Jahre nach seinem Start noch sehr weit entfernt war, setzte die Konzernführung den Ausbau aus. Google Fiber kündigte im Oktober 2016 an, den Ausbau in zehn Städten zu stoppen oder auszusetzen und Beschäftigte zu entlassen.

Google Fiber hatte 2016 den Netzbetreiber Webpass übernommen, um den Ausbau auf der letzten Meile zu sparen. Webpass baut Dachantennen mit Richtfunkverbindungen. Im Haus wird Ethernet-Kabel verlegt. Das Unternehmen nutzt das 2,4-GHz- und 5-GHz-Band, aber auch andere Frequenzen. Es werden Datenraten von 1 GBit/s im Up- und Download für 60 US-Dollar pro Monat ohne Drosselung angeboten. Doch auch Webpass stellt den Betrieb in der ersten Stadt, in Boston, wieder ein.

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 FTTH: Google Fiber blamiert sich in Atlanta
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S-Talker 23. Mai 2018

Ich dachte mit "Present" ist die Gegenwart gemeint. Die ganze Installation ist mit...

Youssarian 23. Mai 2018

Och, er hat schon recht. Jeder kann Glasfaser von der Telekom bekommen, wenn nötig, bis...

solary 23. Mai 2018

Auch hier wurde früher oft Glasfaser erwähnt wie Nützlich es sein, aber der Wille fehlte...

WhiteWisp 23. Mai 2018

Überschrift Seite 2. Klingt irgendwie nicht ganz richtig



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