Abo
  • IT-Karriere:

FTTH: EWE-Chef will Glasfaser-Fördergelder ohne kurze Fristen

Durch mangelnde Tiefbaukapazität schaffen die Netzbetreiber nicht, die Fristen für die Förderung des Glasfaser-Ausbaus einzuhalten. Der neue EWE--Chef fordert, dass Fördergelder nicht mehr verfallen sollen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
EWE-Chef Stefan Dohler
EWE-Chef Stefan Dohler (Bild: EWE)

Der neue Chef von EWE, Stefan Dohler, will eine realistische Förderung für den Glasfaserausbau. Er sagte der Nachrichtenagentur Deutsche Presse-Agentur (dpa): "Beim Thema schnelles Internet ist Niedersachsen wie alle anderen Bundesländer noch weit von dem Anspruch entfernt, den man eigentlich braucht. Es ist aber auch weiterhin viel zu tun und man muss in einem Zehn-Jahres-Zeitraum denken."

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Rostock
  2. Sedus Stoll AG, Dogern

"Jeder, der bauen muss, der weiß: In so kurzer Zeit bin ich nicht fertig, dafür sind die Baukapazitäten aktuell viel zu knapp." Es dürfe nicht sein, dass Fördergelder dann verfielen. "Wir sehen das als Generationenaufgabe." Für Unternehmen wie EWE sei es wichtig zu wissen, dass die Fördergelder solange bereitstünden, wie ein Ausbau realistisch dauere. "Dann kann die Industrie planen und einen Markt entwickeln."

Man sehe, dass die Tiefbaupreise gerade massiv steigen würden, weil die Baukapazitäten nahezu ausgeschöpft seien und EWE keine Anbieter finde. "Der Markt ist aufgrund des Baubooms in der allgemeinen Wirtschaft komplett abgegrast. Alle tun sich schwer, genügend Bautrupps rauszubringen."

EWE: Ausbau mit der Telekom

Der Netzbetreiber hatte im Dezember 2017 angekündigt, gemeinsam mit der Deutschen Telekom das Glasfasernetz auszubauen und über eine Million Privathaushalte direkt anzuschließen. Die Netzbetreiber wollen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bremen zusammenarbeiten und Glasfaser in den nächsten zehn Jahren vor allem in ländlichen Gebieten ausbauen und dabei 2 Milliarden Euro investieren. EWE selbst wolle rund 1,2 Milliarden Euro in den großflächigen Glasfaserausbau investieren.

"Damit können wir einen großen Schritt Richtung flächendeckende Gigabit-Internetversorgung machen", sagte der 51-Jährige, der seit Januar an der Spitze des Konzerns mit rund 9.000 Beschäftigten steht.

EWE ist eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft und überwiegend im Besitz von Städten und Landkreisen in Nordwestdeutschland.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. mit Gutschein: NBBX570
  3. 69,90€ (Bestpreis!)

RipClaw 17. Apr 2018

Die Einwände sind eigentlich immer die gleichen: - Sieht hässlich aus + Horrorbild aus...

solary 17. Apr 2018

Es ist ja eine Glasfaser Förderung, überall wo es noch kein Glasfaser gibt sollte...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /