FTTH: Deutsche Glasfaser will ganz Brandenburg versorgen

Die Deutsche Glasfaser will im gesamten Bundesland Brandenburg in ländlichen und suburbanen Regionen FTTH (Fiber To The Home) ausbauen. Das gab das Unternehmen am 2. Oktober 2020 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Das erste Projekt startet in Nuthetal im Landkreis Potsdam-Mittelmark.
Am 5. Oktober 2020 startet dort die Nachfragebündelung für den Ausbau durch Deutsche Glasfaser: Wenn sich 40 Prozent der Anwohner bis zum Stichtag am 19. Dezember 2020 für einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser entscheiden, erhalten sie einen FTTH-Anschluss ohne Anschlusskosten. Die 9.000-Einwohner-Gemeinde ist die erste Kommune in Brandenburg, in der Deutsche Glasfaser auftritt. "Nuthetal ist der Auftakt für ein massives Engagement von Deutsche Glasfaser im Nordosten Deutschlands, bei dem das Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag in den privatwirtschaftlichen Netzausbau investieren will" , erklärte der Netzbetreiber.
Insgesamt stehen der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser nach eigenen Angaben rund sieben Milliarden Euro für den privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Deutschland zur Verfügung. Geplant ist der mittelfristige Ausbau von rund sechs Millionen Glasfaseranschlüssen bundesweit in ländlichen und suburbanen Regionen. Bei der Schließung der Netzlücken, die nicht wirtschaftlich ausgebaut werden können, beteiligt sich der Netzanbieter auch an Förderverfahren des Bundes und der Länder.
In Brandenburg ist bereits DNS:NET aktiv und betreibt einen Berliner Glasfaser-Backbone und eine Glasfasertrasse. In Brandenburg wurden Glasfaserstrecken verlegt und bislang über 800 Technikstandorte errichtet. Zuletzt wurde ein Ausbau in Teilen von Cottbus angekündigt .