FTTH: Deutsche Glasfaser will 550000 Haushalte in Bayern versorgen

Für Ausbauerleichterungen will die Deutsche Glasfaser sich auf Bayern konzentrieren.

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Moosach in Bayern
Moosach in Bayern (Bild: Deutsche Glasfaser)

Deutsche Glasfaser will in den kommenden vier Jahren 550.000 Haushalte in Bayern mit Glasfaser versorgen. Das gab der Netzbetreiber am 9. Dezember 2021 bekannt. Dazu haben Albert Füracker, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat, und Deutsche Glasfaser-Chef Thorsten Dirks eine nicht bindende Absichtserklärung unterschrieben.

Der Ausbau soll hautsächlich ohne Förderung erfolgen, die Landesregierung will im Gegenzug "moderne Verlegeverfahren" unterstützen. "Wir sprechen in diesem Zusammenhang von Glasfasertiefe", sagte Unternehmenssprecher Dominik Beyer Golem.de auf Anfrage. Damit seien etwa 40 Zentimeter Tiefe gemeint.

Die Deutsche Glasfaser hat bereits vergleichbare Vereinbarungen mit dem Saarland, Sachsen-Anhalt und Hessen geschlossen. Deutsche Glasfaser plant, die Zahl der mit Glasfaser (FTTH) versorgten Haushalte in Deutschland in den kommenden Jahren auf 6 Millionen zu steigern. 4 Millionen sollen bis Ende 2025 erreicht werden. Dafür investiert das Unternehmen aus Borken in Nordrhein-Westfalen nach eigenen Aussagen insgesamt etwa 7 Milliarden Euro.

Schnelle und unbürokratische Genehmigungs- und Bauverfahren

Heute versorgt Deutsche Glasfaser in Bayern etwa 100.000 Haushalte in 85 Kommunen mit Glasfaser bis ins Gebäude (FTTH/B).

VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner sagte: "Unternehmen, die eigenwirtschaftlich ausbauen, sind die eigentlichen Treiber des Glasfaserausbaus - gerade im ländlichen Raum." Sie brauchten schnelle und unbürokratische Genehmigungs- und Bauverfahren und unkomplizierte Verlegetechniken. "Wir setzen darauf, dass vor allem auch die Kommunen den schnellen Ausbau mit allem Nachdruck unterstützen und Kooperationsvereinbarungen ermöglichen. Wir sind sicher, dass die bereitstehenden Investitionsmittel gerade auf dem Land den Ausbau forcieren und zeitraubende Förderverfahren in den meisten Fällen überflüssig machen."

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