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FTTH Council Europe: Glasfaser statt LTE
(Bild: Bertrand Langlois/AFP/Getty Images)

FTTH Council Europe Glasfaser statt LTE

Bayern will eine Milliarde Euro für den Breitbandausbau ausgeben. Wenn das Geld in Kupferkabel oder LTE gehe, könnten keine Geschwindigkeitsreserven bereitgestellt werden, so der FTTH Council Europe.

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Die Branchenorganisation FTTH Council Europe hat die Planungen begrüßt, in Bayern eine Milliarde Euro in den Breitbandausbau zu investieren. Hartwig Tauber, Geschäftsführer des FTTH-Council Europe, erklärte: "Besonders wenn öffentliche Mittel genutzt werden, müssen die Breitbandnetze so gestaltet sein, dass sie den Ansprüchen der nächsten Jahre und Jahrzehnte genügen. Dies kann ausschließlich ein Glasfasernetz gewährleisten. Alle anderen Lösungen auf Kupfer- oder Funkbasis können keine ausreichenden Geschwindigkeitsreserven bereitstellen." Breitbandversorgung mit LTE sei halbherzig.

Alle Haushalte und Betriebe sollten zudem dieselbe Chance auf schnelles Internet erhalten, egal ob es ein Haus in einer Landgemeinde oder im Zentrum von Nürnberg sei. Nur so könne verhindert werden, dass Menschen und Betriebe in die Großstädte abwanderten.

Kunden sollten zudem erfahren, was ein Breitbandanschluss wirklich biete. "Die heute weit verbreiteten Marketinglügen mit 'Bis-zu'-Geschwindigkeiten und die missbräuchliche Verwendung des Begriffes Glasfaser sollten einer ehrlichen Kommunikation mit dem Kunden weichen."

Das FTTH Council Europe ist eine Branchenorganisation, in der Netzwerkausrüster wie Alcatel-Lucent, Cisco, Ericsson, Motorola, Nokia Siemens Networks, Huawei und Glasfaserkabelhersteller zusammengeschlossen sind.

Finanz- und Heimatminister Markus Söder sagte laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, die Versorgung mit schnellem Internet sei eine "Frage der Daseinsvorsorge".

Bis 2014 stehen 500 Millionen Euro im Förderprogramm zur Verfügung, das Vergabeverfahren sei aber zu kompliziert. Söder sagte, er sehe "einigen Verbesserungsbedarf. Es wird nicht annähernd etwas von dem Geld abgerufen". Die CSU sei bereit, viel Geld in die Digitalisierung zu investieren. Im Wahlprogramm der CSU wird eine Milliarde Euro bis 2018 für den Breitbandausbau benannt. "Bis dahin muss Bayern digital erschlossen sein", sagte Söder.


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spezi 24. Okt 2013

Wenn dem so wäre, würden Firmen wie die Telekom überhaupt nichts investieren...

mxb 24. Okt 2013

Während Poing noch wartet, könnte in Heimstetten schon gefeiert werden. Aber einen Haken...

ChuckNorrisSupe... 23. Okt 2013

Ich kann von unserer Ortschaft (Hahnenkamm, 900EW) berichten, dass tatsächlich und...

root666 23. Okt 2013

... so sieht Breitband aus.



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